23.01.2012, 17:40 Uhr
Zu diesem Ergebnis kommt ein unabhängiger Expertenkreis. Dessen Bericht wurde in Berlin vorgestellt.
Judenfeindliche Einstellungen sind nach Einschätzung von Experten in "erheblichem Umfang" in der deutschen Gesellschaft verankert. Das geht aus dem Antisemitismusbericht hervor, den ein unabhängiger Expertenkreis heute auf Einladung von Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) in Berlin vorstellt.
In dem Bericht heißt es, das Internet spiele bei der Verbreitung von Antisemitismus eine besondere Rolle. Rechtsextreme, Holocaust-Leugner und extremistische Islamisten nutzten das Netz mit großer Selbstverständlichkeit als Plattform für ihre Propaganda.
Doch Antisemitismus sei auch jenseits der rechtsextremen und islamistischen Milieus zu beobachten. Es gebe mittlerweile eine "bis weit in die Mitte der Gesellschaft verbreitete Gewöhnung an alltägliche judenfeindliche Tiraden und Praktiken". Diese basierten auf weit verbreiteten Vorurteilen, tief verwurzelten Klischees und auch auf schlichtem Unwissen über Juden und das Judentum.
Beispielsweise seien rassistische, rechtsextreme und antisemitische Parolen auch weiterhin auf deutschen Fußballplätzen an der Tagesordnung. Bei der Verbreitung antisemitischer Einstellung unter der Bevölkerung nehme Deutschland aber im europaweiten Vergleich einen Mittelplatz ein. Zum Teil extrem hohe Antisemitismus-Werte gebe es in Polen, Ungarn und Portugal.
Nach einem entsprechenden Bundestagsbeschluss hatte die Bundesregierung den Expertenkreis im Jahr 2009 eingesetzt, um verstärkt gegen Antisemitismus vorzugehen. Der Kreis soll regelmäßig Berichte vorlegen - dies ist nun der erste.
Quelle: dpa
SaraLena schrieb:
am 23. Januar 2012 um 12:58:54
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Juden
Wenn es nicht gerade ein ultraorthodoxer Jude ist mit Hut und Schillerlocken, könnte ich garnicht sagen, wer Jude ist und wer nicht,
ist mir auch völlig egal - leben und leben lassen! Ich glaube nicht, daß der Antisemitismus hier so stark verbreitet ist!
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Masche schrieb:
am 23. Januar 2012 um 12:58:00
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Juden
Es wird viel zu wenig über judischen Alttag, ihre Feste und Gewohnheiten berichtet. Dadurch nehmen sie immer noch eine Sonderstellung
in unserer Mitte ein. Und so etwas grenzt aus, leider. Auf der anderen Seite muß dringend den militanten Juden in Israel verständlich gemacht werden, daß sie nicht alles dürfen.
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Entfärber schrieb:
am 23. Januar 2012 um 12:56:01
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Judenhass
Je niedriger der IQ, je geringer die Allgemeinbildung, desto mehr verankern sich diese Einstellungen im Luft (sprich Hirn-) freiem
Raum. Da kann man auch machen, was man will, Bildung erreicht diese Segelohren leider eh nie.
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