12.09.2011, 11:18 Uhr
Die Sicherheitskräfte untersuchen vor allem Lastwagen nach Sprengstoff (Quelle: Reuters)
Ganz New York scheint vor dem zehnten Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 ein einziger Grenzübergang zu sein. Nach Terrorwarnungen werden an allen neuralgischen Punkten Autos kontrolliert, in Bussen und Bahnen müssen Reisende größere Taschen vorzeigen. Unterdessen geht die Suche nach drei mutmaßlichen Terroristen mit Al-Kaida-Hintergrund weiter. Entsprechende Warnungen stützen sich aber immer noch nur auf "glaubwürdige, aber unbestätigte Berichte".
Tausende Autos wurden seit Freitag in New York kontrolliert. Insbesondere Lastwagen wurden unter die Lupe genommen, bevor sie auf eine der Brückenoder in die Tunnel fahren durften. An der Grenze der Stadt sieht es fast so aus wie an der Grenze zu Mexiko, nur dass statt der Reisepässe die Frachtpapiere kontrolliert werden.
Falsch parkende Autos werden sofort abgeschleppt und nicht nur mit einem Strafzettel versehen. In den Bahnhöfen und auch an größeren U-Bahn-Stationen stehen Polizisten mit Sturmgewehr, Helm und Splitterschutzweste; immer wieder werden größere Gepäckstücke durchsucht. Die New Yorker nehmen es gelassen: Solche Dinge kommen vor wichtigen Veranstaltungen oder nach Terrorwarnungen immer wieder vor.
Die Behörden suchen angeblich nach drei Verdächtigen, von denen sich mindestens einer bereits in den USA befindet. Dabei stützen sie sich auf Informanten, abgehörte Gespräche und Unterlagen, die in Al-Kaida-Verstecken gefunden worden sein sollen. Die "New York Times" nennt sogar Einzelheiten. Demnach sind zwei US-Bürger arabischer Herkunft in der vergangenen Woche aus Pakistan in den USA eingetroffen. Über einen Informanten wüssten die Behörden die Größe der beiden - 1,53 und 1,73 Meter - und von einem sogar den Vornamen: Suliman. Das ist allerdings ein arabischer Allerweltsname.
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Den Berichten zufolge befürchten die Behörden eine Autobombe, möglicherweise von der Größe eines Lastwagens, die in einem der New Yorker Tunnel oder auf einer der Brücken gezündet werden könnte. Wegen genau dieser Befürchtung sind die Hauptverkehrsadern in den vergangenen Jahren für 850 Millionen Dollar "gehärtet" worden: Die Tunnel bekamen einen Mantel und die Brücken Verstärkungen. Damit sollen sie auch größeren Sprengstoffanschlägen standhalten können.
Quelle: dpa
Franze schrieb:
am 10. September 2011 um 19:09:46
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Terrorangst der USA
Manche Kommentare könnten durchaus von Islam-Sympatiesanten kommen.
Das Verhalten der USA in der Welt findet auch meine
Zustimmung nicht immer. Aber das rechtfertigt in keinster Weise einen Terroranschlag mit solchen Ausmaßen. Komisch, es sind immer nur feige Anschläge auf völlig unschuldige Menschen. Das ist das Verwerfliche. Das wird hier von einigen Schlaumeiern nicht gesehen oder nicht verstanden ! Die USA verteufeln, aber die Terroranschläge nicht. Die USA sind gewiss keine Engel.
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Terror-Fahnder schrieb:
am 10. September 2011 um 19:00:27
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Angst der USA
Die Angst ist durchaus berechtigt. Aber noch einmal darf sich der Delettantismus einer Militärweltmacht nicht wiederholen. Es
klingt ja geradezu grostesk, wie eine Gruppe nur ausgerüstet mit Messern Maschinen in ihre Gewalt bekamen und diesen verheerenden Terroranschlag verüben konnten. Und haben auch noch ihre Mörder die Flugschule ermöglicht. Ich denke aber, dass den Amis sowas nicht mehr passiert. Die haben alle Islamisten in den USA streng im Auge.
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Siggi schrieb:
am 10. September 2011 um 18:55:11
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Angst vor Terror
Was vor 10 Jahren in Amerika passierte, ist einfach unfassbar. Viele unschuldige Menschen sind ums Leben gekommen. Dass so
etwas dort passiert ist, wundert mich nicht. Amerika meint, es wäre allmächtig und könnten sich alles erlauben. Sie mischen sich in Angelegenheiten anderer Länder ein und sind der Meinung, dass sie die Herrgötter der Demokratie sind. In vielen Ländern führen sie unnötige Kriege und wollen diesen Ländern ihre Ideologie aufzwingen. Bisher ohne Erfolg.
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