07.02.2011, 08:13 Uhr
Die Polizei sucht fieberhaft nach den vermissten Zwillingen Livia und Alessia (Foto: dpa)
In Italien sucht die Polizei gemeinsam mit Kollegen aus Südfrankreich und der Schweiz intensiv nach einem sechsjährigen Zwillingspaar. Wie italienische Medien berichten, hat der Vater seine Töchter Livia und Alessia aus Saint-Sulpice bei Lausanne vor einer Woche bei seiner geschiedenen Frau abgeholt. Anstatt sie aber am Montag in die Schule zu bringen, schrieb der 43-Jährige seiner Frau auf einer Postkarte, dass er verzweifelt sei und ohne sie nicht mehr leben wolle. Am Donnerstagabend beging der Mann in Süditalien Selbstmord. Von den blonden Zwillingen fehlt bisher jede Spur.
Die größte Angst der Mutter ist, dass auch den Mädchen etwas zugestoßen sein könnte. "Wo sind sie?" und vor allem: "Wie geht es ihnen?", zitierte der Mailänder "Corriere della Sera" am Sonntag die besorgte 44-jährige Italienerin, die seit Jahren in der Schweiz lebt.
Nach einer ersten Rekonstruktion fuhr der Vater mit den Zwillingen im Wagen seiner Ex-Frau zunächst in die französische Hafenstadt Marseille, wo er mehr als 7000 Euro abhob. Was er mit dem Geld machen wollte, bleibt unklar. Von dort schickte er am Montag die Postkarte ab und kaufte am gleichen Tag für sich und die beiden Töchter Fahrkarten für die Fähre nach Korsika. Andere Medien berichten zudem von einer SMS an seine Frau, in der er schreibt, sie möge unbesorgt sein.
Fest steht einzig, dass der Vater sich am Donnerstagabend in Cerignola bei Foggia vor einen fahrenden Zug warf. Bei seiner Leiche wurden nur 100 Euro gefunden. Außerdem habe er in der Schweiz ein Testament hinterlassen, was darauf schließen lasse, dass er sich von Beginn der Reise an mit Selbstmordgedanken trug.
Von den Zwillingen fehlt auch in der süditalienischen Region bisher jede Spur. Nach Angaben der italienischen Polizei wurden die Mädchen zuletzt am Donnerstag weiter nördlich im italienischen Monza in Begleitung einer dunkelhaarigen Frau gesichtet. Die Spur verlief sich jedoch.
Die Mutter der Mädchen entschied, in der Schweiz zu bleiben und von dort mit den Behörden in Frankreich und Italien zu kommunizieren. Sie sei "voller Hoffnung", dass die Kinder gefunden würden, sagte der Onkel der Mädchen in ihrem Namen während eines Interviews im italienischen Fernsehen.
Quelle: AFP , dpa
jutta schrieb:
am 6. Februar 2011 um 18:19:07
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väterliche gedanken
ihr kommentar hat mich sehr , sehr traurig gemacht.ich hoffe , sie haben noch viel , sehr viel kraft weiter zu machen.
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Freidenker schrieb:
am 6. Februar 2011 um 18:04:28
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Resel / entführte Zwillinge
Ich weis nicht was dein Problem mit den entführten Zwillingen zu tun hat. Es hätte sicher nicht geschadet
den Vater deiner Kinder vorher besser kennen zulernen, außerdem kann man den Unterhalt einklagen, damit dieser Verantwortungslose Druck bekommt, täte dem Steuerzahler sicher auch gut.
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popeye schrieb:
am 6. Februar 2011 um 17:46:25
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zwillinge
Es ist schon seltsam wenn die Mutter es vorzieht in der Schweiz zu bleiben anstatt dorthin zu fahren wo die Kinder evtl.
sind.Auserdem weiss niemand genaues, so ist es unmöglich objectiv darüber ein Kommentar abzugeben.Ich hoffe das beste für die Kinder.
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