16.06.2011, 10:50 Uhr
US-Politikerin Gabrielle Giffords wurde im Januar Opfer eines Attentats (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Knapp ein halbes Jahr nach dem Attentat auf die US-Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords hat die Politikerin das Krankenhaus verlassen. Sie werde ihre Behandlung ambulant fortsetzen, teilte die Memorial-Hermann-Klinik in Houston (Texas) mit.
"Wir freuen uns sehr, dass sie die nächste Phase ihrer Rehabilitation erreicht hat und die ambulante Behandlung beginnen kann", sagte Chefmediziner Gerard Francisco. "Wir haben keinen Zweifel, dass sie weiterhin erhebliche Fortschritte erzielen wird."
Die Politikerin war Anfang Januar während eines Wahlkampfauftritts im US-Staat Arizona von einem Schuss in den Kopf getroffen worden, hatte aber überlebt und sich erstaunlich schnell wieder erholt. Unlängst hatte sie erste Fotos von sich veröffentlicht. Eine Sprecherin hatte jedoch betont, Giffords habe nach wie vor erhebliche Probleme zu sprechen. Sie kommuniziere per Mimik und Gestik.
Die Politikerin werde bei ihrem Mann, dem Astronauten Mark Kelly, in dem Ort League City (Texas) wohnen, hieß es in der Krankenhausmitteilung weiter. "Der bemerkenswerte Fortschritt bei ihrer Genesung ist ihrer absoluten Entschlossenheit, gesund zu werden, wie auch ihrem Medizinerteam geschuldet", teilte Kelly mit. "Jeder, der Gabby kennt, weiß wie gerne sie draußen an der Luft ist", sagte Kelly. "Fünf Monate in einer Reha-Einrichtung zu leben und zu arbeiten war eine besondere Herausforderung für sie."
Quelle: dpa
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