14.02.2012, 16:01 Uhr
Berlin (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel lehnt den Vorstoß junger Unionsabgeordneter zu einer Abgabe für Kinderlose ab. "Ich glaube, die Diskussion der Einteilung in Menschen mit Kindern und ohne Kinder ist hier nicht zielführend", sagte Merkel in Berlin.
"Ich glaube, wir müssen andere Wege finden." Das Anliegen, die sozialen Sicherungssysteme nachhaltig zu gestalten, sei berechtigt. Sie glaube aber nicht, dass der Vorstoß der Jungen Gruppe der Unionsfraktion die Probleme einer nachhaltigen Finanzierung lösen könne.
Die Unionsabgeordneten um den sächsischen Parlamentarier Marco Wanderwitz hatten gefordert, Kinderlose ab 25 Jahre mit einem Prozentsatz ihres Einkommens zu belasten. Die Abgabe solle nach Anzahl der Kinder gestaffelt werden. Kinderlose sollen voll zahlen, Eltern mit einem Kind die Hälfte, Eltern mit mehreren Kindern nichts.
Wanderwitz sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Es gibt eine Schieflage in unserem Land. Familien tragen höhere Lasten als Kinderlose. Sie stehen finanziell schlechter." Deshalb sollten kinderlose Bürger von dem Geld, das sie einsparten, weil sie eben keine Kinder großzögen, mehr Vorsorge für ihr Alter treffen. Die Sozialversicherungssysteme basierten auf dem Generationenvertrag. "Jeder zahlt für die Eltern- und Großelterngeneration und sorgt mit Kindern dafür, dass es später wieder Beitragszahler gibt. Für Kinderlose zahlen später fremder Leute Kinder."
Quelle: dpa
jürgen schrieb:
am 14. Februar 2012 um 20:22:03
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dann...
dann steht sie ja wieder gut da, die hosenanzug.
aus den eigenen reihen ein saublöder vorschlag... von der heldin abgewehrt........
beliebtheitswert gestiegen!
mann deutschland, bist du bescheuert!
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master of disaster schrieb:
am 14. Februar 2012 um 16:25:10
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mecker leht ab
war doch klar. die hat ja auch keine kinder. wie soll der generationenvertrag funktionieren wenn sich diese kinderlosen
parasiten auf kosten anderer ein schönes leben machen. 1 % ist viel zu wenig. das müsste soviel sein wie der soli
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M schrieb:
am 14. Februar 2012 um 15:45:12
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Das ist mein Leben!
Liebe Junge Unionsabgeordnete, Soweit kommt es noch, dass ich mich von Euch kleinen Bürschchen in meinem Lebensentwurf
gängeln lasse - Ihr bestimmt definitiv nicht darüber, wer wann wieviele Kinder zeugt oder ob jemand überhaupt keine bekommt. Für meine eigenen Überzeugungen lasse ich mich jedenfalls nicht bestrafen: Ich bin gut ausgebildet (Uni-Abschluss, bald Doktor), jung, mobil und flexibel - Deutschland könnte von mir gut profitieren. Wenn Euch das aber nicht reicht, wandere ich eben aus...
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