24.12.2011, 12:36 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Manila (dpa) - Nach der Sturzflutkatastrophe auf der philippinischen Insel Mindanao hat Präsident Benigno Aquino alle Landsleute zur Solidarität aufgerufen. "Lassen wir die Betroffenen fühlen, dass sie nicht allein sind", sagte Aquino am Heiligabend in seiner Weihnachtsbotschaft.
"Lasst uns teilen, lasst uns nicht zweimal überlegen, ehe wir uns für andere einsetzen." 90 Prozent der Philippiner sind Christen. Fünf bis zehn Prozent sind Muslime, die meist von ihnen leben auf Mindanao und in anderen südlichen Provinzen.
Tropensturm "Washi" hatte vor gut einer Woche verheerende Überschwemmungen auf der Insel im Süden des Landes ausgelöst. Sie verwüsteten weite Landstriche und Teile der beiden Städte Cagayan de Oro und Iligan. Mindestens 1100 Menschen kamen um.
Die Suche nach weiteren Opfern ging mit Hochdruck weiter. Soldaten sind im Schichtbetrieb und mit Spürhunden im Einsatz. Sie arbeiten Seite an Seite mit Angehörigen von Vermissten. An Baumstämmen, Straßenlaternen und Mauern kleben Dutzende Fotos von Vermissten. In der Ortschaft Macasandig suchte Noel Ortega nach seinen sechs Schwestern und Brüdern. "Für uns gibt es kein Weihnachten", sagte er im Rundfunk. "Wir suchen weiter."
Hunderte Namen waren noch auf den Vermisstenlisten. Unklar ist, wie viele von ihnen unter den noch nicht identifizierten Toten sind. Doch werden unter den teils meterdicken Schlammschichten auch weitere Opfer befürchtet.
Quelle: dpa
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Die neue Frühlingskollektion von Topmarken: tolle Schuhe, Mode u.v.m. - Versand gratis. mehr
Extravagante und schicke Damen-
mode für die neue Saison: jetzt online bestellen. von WENZ
Tolle Kurven perfekt in Szene gesetzt: zauberhafte Damenmode bis Größe 60. zum XXL-Special