21.12.2011, 16:38 Uhr
Jens Breivik, der in Frankreich lebende Vater von Anders Breivik, fühlt sich mitschuldig (Quelle: dapd)
Der Vater des norwegischen Attentäters Anders Breivik gibt sich eine Mitschuld an den Taten seines Sohnes. "Wahrscheinlich wäre das alles nicht passiert, wenn ich mich mehr um Anders gekümmert hätte", sagte der 76-jährige Jens Breivik dem Magazin "Stern". Bei einem Bombenanschlag in Oslo und einem Massaker auf der Insel Utöya hatte Anders Breivik im Juli 77 Menschen getötet.
Der 32-jährige Breivik wuchs nach der Trennung seiner Eltern ohne seinen Vater auf, der im Sorgerechtsstreit seiner Ex-Frau unterlegen war. "An einer Vater-Sohn-Beziehung war ihm nie gelegen", sagte Jens Breivik. Der letzte Kontakt zwischen den beiden sei ein Telefongespräch vor etwa sechs Jahren gewesen.
Er werde seinen Sohn möglichst bald im Gefängnis besuchen. "Ich will ihm in die Augen sehen", sagte Breivik. "Vielleicht bin ich ja in der Lage, Gefühle in ihm auszulösen." Verzeihen könne er ihm aber nicht: "Er ist der schlimmste Terrorist seit dem Zweiten Weltkrieg. Er hat 77 unschuldige Menschen umgebracht und zeigt nicht mal Reue."
Er und seine Ehefrau seien nach Frankreich gezogen, "um unseren Lebensabend in Ruhe und Frieden zu genießen", sagte der pensionierte Diplomat. Nach den Attentaten sei ihm sofort klar gewesen, "dass ich diesen Frieden nie wieder haben werde." Die Taten seines Sohnes würden ihn bis ans Ende seines Lebens verfolgen.
Ein Psychiater bescheinigte Anders Breivik im November eine paranoide Schizophrenie. Der Prozess gegen ihn soll am 16. April beginnen.
Quelle: AFP , dapd
Stephan schrieb:
am 21. Dezember 2011 um 21:23:42
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Diplomatenkinder
sind Entwurzelte, oftmals sehr gebildet - und schwer verhaltensgestört.
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Fridiolin schrieb:
am 21. Dezember 2011 um 20:16:49
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Eltern von Anders Breivik
Ich möchte nicht in der Haut der Eltern von diesem Massenmörder (Norwegen) stecken. Wenn Eltern sich trennen, ist
das meist schlecht für die Kinder. Aber darum von Mitschuld zu sprechen, sehe ich nicht ein. Denn heut zu Tage wachsen so viele Kinder ohne Vater auf und werden deswegen nicht alles Mörder. Man sollte nicht immer nur auf ein "Trennungs Elternhaus" sehen, sondern auch das Umfeld betrachten. Schließlich ist der Mörder Erwachsen. "Nicht klar in der Birne" ist keine Ents
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corinna schrieb:
am 21. Dezember 2011 um 19:50:10
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vater des massenmörders
fühlt sich mitschuldig-kann ich nachvollziehen,glaube ihm-doch m.E.zu spät.sich jetzt durch die tat,daran zu
erinnern,einen sohn zu haben-hat einen etwas bitteren beigeschmack.niemand schaut in einen anderen menschen hinein,wieviel leid er als kind bei den pflegeeltern erlitten hat.Sein grenzenloser Hass auf ausl.menschen u.sein gütes,freundl.Äusseres stehen im krassen widerspruch zueinander,eine gespaltene Persönlichkeit-niemand kann ihm helfen-das muss er mit sich allein durchstehen,denke ich
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