25.10.2010, 09:16 Uhr
Die Tatwaffe von Winnenden (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Der Vater des Amokläufers von Winnenden soll wohl auf seine Verhandlungsfähigkeit hin untersucht werden. Wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtet, hat das Landgericht Stuttgart einen Sachverständigen beauftragt, den Mann zu begutachten. Jörg K. hatte sich nach Morddrohungen vergangene Woche krankschreiben lassen.
Nun solle der Gutachter bis Montag feststellen, ob der Angeklagte aufgrund der psychischen Belastung nur eingeschränkt verhandlungsfähig ist, schreibt der "Spiegel". Sei dies der Fall, könne vom Gericht ein sogenannter Kurztermin - auch am Krankenbett - in Betracht gezogen werden. Dies sei bedeutsam, weil bisher erst neun Verhandlungstermine stattgefunden haben.
Ab zehn Terminen könne eine Hauptverhandlung bei Erkrankung des Angeklagten für bis zu zwölf Wochen unterbrochen werden; bei weniger als zehn Terminen betrage die maximale Unterbrechung drei Wochen. Sollten diese Fristen nicht eingehalten werden, müsste der Prozess neu aufgerollt werden.
Der Vater von Tim K. muss sich seit Mitte September vor Gericht verantworten, weil er die erlaubnispflichtige Tatwaffe sowie deren Munition nicht sicher weggeschlossen hatte. Der 17-jährige Schüler hatte die Waffe aus dem Schlafzimmer der Eltern entwendet und war damit am 11. März 2009 Amok gelaufen. In Winnenden und bei seiner anschließenden Flucht in Wendlingen erschoss er 15 Menschen und anschließend sich selbst.
Quelle: dapd
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Die neue Frühlingskollektion von Topmarken: tolle Schuhe, Mode u.v.m. - Versand gratis. mehr
Extravagante und schicke Damen-
mode für die neue Saison: jetzt online bestellen. von WENZ
Tolle Kurven perfekt in Szene gesetzt: zauberhafte Damenmode bis Größe 60. zum XXL-Special