13.10.2011, 11:41 Uhr
Acht Menschen sterben bei einer Schießerei in Kalifornien. Unter den Toten ist auch die Ex-Frau des Täters.
Ein Mann hat am Mittwoch im Friseursalon seiner Ex-Frau im US-Staat Kalifornien acht Menschen erschossen. Sechs Menschen starben noch am Tatort, zwei weitere erlagen im Krankenhaus ihren Verletzungen. Eine weitere Person befinde sich weiterhin in einem kritischen Zustand, sagte Polizeisprecher Steve Bowles.
Nach der Schießerei wurde der mutmaßliche Täter etwa einen Kilometer vom Tatort entfernt in seinem Auto gestoppt und in Gewahrsam genommen. Nachbarn identifizierten ihn als den 42-jährigen Ex-Mann einer Kosmetikerin in dem Salon. Auch sie soll unter den Opfern sein.
Medienberichten zufolge soll der Mann - ein früherer Soldat - bei seinem Angriff schwer bewaffnet gewesen sein. Außerdem habe er eine kugelsichere Weste getragen. Er attackierte den Friseursalon zur Mittagszeit, als zahlreiche Kunden in dem Laden waren. Die Leichen der Opfer seien im ganzen Raum verteilt gewesen, hieß es.
Nach der Tat wurde er laut dem Polizeisprecher weniger als einen Kilometer vom Einkaufszentrum entfernt festgenommen. Polizeibeamte hätten den Verdächtigen in seinem Fahrzeug ausgemacht. Darin wurden zahlreiche Waffen gefunden.
"Er erschien kooperativ und hat sich seiner Verhaftung nicht widersetzt", sagte Polizeisprecher Bowles. "Wir sind derzeit ziemlich sicher, dass wir den einzigen Verdächtigen in Gewahrsam haben." Nun werde geprüft, warum der Mann in dem Friseursalon um sich geschossen habe. "Wir wissen nicht, was er gesagt hat oder ob er während der Schießerei überhaupt etwas gesagt hat, und in welcher Verbindung er zu dem Laden steht", sagte Bowles.
Die Nachbarn des mutmaßlichen Täters berichteten von einem erbitterten Sorgerechtsstreit um den sieben oder acht Jahre alten Sohn des Paares. Der Mann war in dem Viertel beliebt, die Bewohner zeigten sich geschockt über die Nachricht, dass er acht Menschen getötet haben soll.
"Ich konnte es nicht glauben, nicht mein Nachbar, er ist der netteste Mensch überhaupt", sagte seine direkte Nachbarin Stephanie Malchow. Er habe vor zwei oder drei Jahren wieder geheiratet und schien sehr glücklich zu sein, sagte sie. Zwei Frauen wurden kurz nach der Tat von der Polizei aus dem Haus des Mannes in dem normalerweise ruhigen 25.000-Einwohner-Ort Seal Beach etwa 50 Kilometer südöstlich von Los Angeles eskortiert.
Quelle: AFP , dapd
gerd schrieb:
am 13. Oktober 2011 um 13:00:04
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sportwaffenfans argumentieren
oft, dass andere waffen oder gegenstände genauso gefährlich seien wie sportwaffen, z.b. messer, macheten,
autos, gifte, haushaltschemikalien, polizei- und armeewaffen usw. leider sind diese vergleiche unsinn. bei privaten schusswaffen ist der faktor aus entbehrlichkeit und gefährlichkeit unvergleichlich hoch, da Sportwaffen als reines hobbyobjekt zumindest gut verzichtbar sind (anders als Autos), andererseits durch die Reichweite und Mehrfachschussfunktion gefährlicher sind als z.b. messer...
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heini schrieb:
am 13. Oktober 2011 um 12:51:27
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Jähzornige herhören!
Die US-Amerikanaer sind nicht streitsüchtiger als anderswo. Aber zig-mal mehr Auseinandersetzungen enden mit
Schussverletzungen tödlich. Von diesen täglichen "Unfällen" steht natürlich in unseren Medien nichts. Da muss es schon ein Amoklauf sein.
Jeder von den lässig Beführwortern mag doch mal in sich gehen und sich fragen, wie oft er schon im Jähzorn zu Waffe gegriffen hätte, wenn sie in Reichweite gelegen hätte.
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Waffenexperte schrieb:
am 13. Oktober 2011 um 12:45:28
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liberales Waffenrecht
Liebe Gutmenschen ! Wollt ihr die Welt verbessern & alle illegalen Waffen einsammeln? So tut dies doch bitte in
Somalia, Sudan, Afghanistan oder an sonst einem Bürgerkriegsort ! Redet doch mit denen, daß Gewalt nicht die Antwort sein kann & sie bitte ihre Waffe abgeben ! Man kann ja nicht als 14 Jähriger seine AK 47 bekommen, weil man dort nun als Mann gilt. Aber bitte laßt die gesetzestreuen Jäger & Sportschützen hier in Ruhe, denn die gehen nur ihrem Hobby nach !!
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