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Schüler von Lawine getötet
23.02.2009, 10:49 Uhr
Die Serie der Lawinenunglücke in Bayern reißt nicht ab. Bei einem Lawinenabgang am Breitenberg nahe Pfronten im Allgäu starb ein Schüler. Damit gab es in Bayern binnen zwei Tagen vier schwere Lawinenunglücke mit bisher drei Toten.
Der 20-Jährige war nach Angaben der Polizei in Kempten bereits am Mittwoch nach der Schule zu einer Skitour zu dem 1838 Meter hohen Berg im Ostallgäu aufgebrochen. Er wurde nun tot gefunden - er war nur wenige Zentimeter tief verschüttet.
Foto-SerieSchneemassen in den Alpen
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Lawinenhund fand toten Schüler
Der Schüler war offenbar zu seiner Tour aufgebrochen, ohne jemandem Bescheid zu geben. Sein Vater meldete ihn am Donnerstag vermisst. Bei der Suche wurde zunächst das Auto des Schülers an einem Parkplatz in Pfronten gefunden. Ein Polizeihubschrauber mit Beamten und Lawinenhund entdeckte dann zuerst einen Ski, später fand der Hund den Verschütteten.
Verschütteter Skifahrer noch nicht außer Lebensgefahr
Am Wendelstein in Oberbayern wurde ein Skifahrer verschüttet und schwerst verletzt. Der Mann konnte geborgen und wiederbelebt werden, schwebt aber weiter in Lebensgefahr, wie das Polizeipräsidium in Rosenheim mitteilte. Der 47-Jährige hatte bei der Abfahrt im Wendelsteingebiet bei Brannenburg ein 250 Meter breites Schneebrett ausgelöst, das ihn mitriss.
Noch ein Vermisster im Allgäu
Bereits am Mittwoch war ein Skifahrer am Laber bei Oberammergau abseits der Pisten in einer Lawine gestorben. Ein zweiter Verschütteter am Hochgrat im Allgäu wurde noch immer nicht gefunden. Es gibt so gut wie keine Hoffnung mehr, ihn noch lebend zu bergen.
Quelle: dpa