25.07.2011, 18:21 Uhr
In der Bretagne sind an einem algenverseuchten Strand drei Muttertiere mit ihren Frischlingen ums Leben gekommen. Die acht toten Wildschweine wurden an der nordfranzösischen Küste in der Nähe von Saint-Brieuc im Schlick entdeckt, teilten die örtlichen Behörden mit. Eine gerichtsmedizinische Untersuchung soll klären, ob sie an dem Gas erstickten, das die verfaulenden Algen ausströmen.
Die Präfektur hatte den Strand in Saint-Maurice kürzlich geschlossen, weil er mit einer dicken Algenschicht überzogen ist und die Faulgase auch für den Menschen gefährlich sind.
Wenige hundert Meter entfernt von den jetzt verendeten Tieren waren zu Monatsbeginn bereits zwei tote Frischlinge gefunden worden. Die Behörden hatten damals aber ausgeschlossen, dass sie an Faulgasen starben. Die Tiere seien vielmehr gestorben, weil sie am Boden wühlten und dadurch Schlick in ihre Atemwege geriet.
Die faulenden Algen sind für Frankreich vor allem in der Bretagne seit Jahren ein Problem - Umweltschützern zufolge entsteht die Algenpest durch die Düngemittel aus der Landwirtschaft, die massenhaft ins Meer gespült werden. In den vergangenen Wochen wurden den Behörden zufolge bereits 32.000 Kubikmeter Algen an den Stränden der Bretagne eingesammelt. Mehrere Strände mussten gesperrt werden.
Vor zwei Jahren war an einem Strand in der Nähe von Saint-Brieuc ein Pferd tot zusammengebrochen, offenbar weil es die Faulgase eingeatmet hatte. Der Reiter verlor ebenfalls das Bewusstsein, konnte aber von Spaziergängern gerettet werden.
Im Sommer werden die Wasserpflanzen massenweise an die Strände gespült, das Problem: ihre Faulgase gelten als gefährlich. Das Algen-Video ansehen
Quelle: dapd
simplicissimus schrieb:
am 25. Juli 2011 um 17:57:27
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Gülle
Politiker, Beamte machen es möglich , Brüssel verschleudert unser Steuergeld für diesen Schmutzz , vielleicht wachen diese
Totengräber auf wenn einige hunder Menschen daran sterben.Hier vor unserer Türe wird Gülle in Hülle und Fülle auf die Felder geflutet, dass man wochenlang Fenster und Türen schließen muß .Eine Sauerrei.
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Eckhard schrieb:
am 25. Juli 2011 um 17:46:50
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Düngemittel
Es ist seit Jahren bekannt,dass Düngemittel in`s Grundwasser und auch in Flüsse und Seen gelangt.Regen beschleunigt das ganze
noch,doch getan wird kaum etwas dagegen.Sagt den Bauern mal,dass sie weniger Dünger nehmen sollen,was dann los ist.Warum gibt es bei uns in vielen kleinen Bächen wohl keine Forellen mehr und Krebse sucht man ebenfalls vergeblich.Umweltschutz ist `ne Gelddruckmaschine für einige Phrasendrescher und selbsternannte Experten.
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Leon schrieb:
am 25. Juli 2011 um 17:45:40
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Algen
woher kommen alle diese algen her
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