
05.12.2011, 14:26 Uhr | wbr, dapd
Forscher staunen über einen weißen Delfin: In Brasilien haben sie das ungewöhnliche Kalb gesichtet - und fotografiert. Natürliche Feinde bedrohen den Exoten nicht, aber Umweltverschmutzung und Überfischung.
Brasilianische Biologen haben ein extrem seltenes Exemplar eines Albino-Delfins an der südlichen Küste Südamerikas gesichtet. Erstmals beobachtet hätten sie das Jungtier Ende Oktober, berichtete die Forscherin Camilla Meirelles Sartori. Im November sei es ihrer Gruppe dann gelungen, den jungen Delfin in der Babitonga-Bucht zu fotografieren. Das ungewöhnliche weiße Kalb schwamm hinter einem erwachsenen Delfin her, wahrscheinlich seiner Mutter.
"Wir waren überrascht, geschockt. Es ist sehr klein, und die Farbe ist wirklich anders. Zuerst wussten wir gar nicht, was es ist", sagte die Biologin der Univille-Universität in Santa Catarina.
Es handelt sich um einen La-Plata-Delfin (Pontoporia blainvillei), die Art gilt laut der Roten Liste der Weltnaturschutzorganisation IUCN als bedroht. Die Tiere verfangen sich leicht in Fischernetzen, so dass sie ertrinken oder durch den Stress sterben, wenn sie länger festsitzen. Zusätzlich raubt ihnen die Überfischung ihrer heimatlichen Gewässer die Beute.
"Albino-Tiere haben schlechtere Überlebenschancen, weil sie eher von Raubtieren erlegt werden", sagt Sartori. Albinismus entsteht, wenn der Körper bestimmte Pigmente, die Melanine, nicht bilden kann. Die Störung ist beim Menschen ebenso wie bei zahlreichen Tierarten bekannt. Da das Phänomen bei Delfinen so selten beobachtet wurde, sei über die genetischen Ursachen nichts Genaues bekannt, erklärte Sartori.
Die La-Plata-Delfine haben nach Aussage der Biologin in der Bucht keine natürlichen Feinde. Bedroht seien sie aber durch die Umweltverschmutzung durch zwei Häfen, industrielle Anlagen, Abwässer und Tourismus.
Im Gegensatz zu einigen verwandten Arten springen La-Plata-Delfine nur selten aus dem Wasser und gelten als sehr scheu. Bekannt sind sie in flachen Küstengewässern Brasiliens, Argentiniens und Uruguays. Obwohl sie zu den Flussdelfinen zählen, halten sie sich häufiger in küstennahen Regionen des Meeres auf.
Quelle: dapd , Spiegel Online
Lorenzo schrieb:
am 3. Dezember 2011 um 14:17:55
(18)
(2)
Delfin
Was für Kommentare! Hoffe, daß dieser kleine Albinodelfin nicht wieder in den Medien auftritt und wünsche Mutter und Kind alles
Gute und ein langes Leben!
mehr
Kommentar melden
Bürger schrieb:
am 3. Dezember 2011 um 09:12:56
(5)
(8)
Heiner
Richtig ! Im Namen der Wissenschaft lebendig häuten und beobachten.
Es werden sich 100% unsere Wissenschaftler um diese Erkentnisse
reißen.
Auch der Verfassungsschutz sollte sich darum kümmern, den es kann ja nicht sein das da ein Vieh rumschwimmt wo ich als guter Bürger annehmen muss , daß es kein Reinrassiges Deutsches Tier ist.
mehr
Kommentar melden
Heiner schrieb:
am 3. Dezember 2011 um 08:58:34
(11)
(4)
Schnell hin
und ausrotten. Oder durch Sonar zu Tode quälen. Das können die Menschen doch so gut. Es reicht ja wenn man das Tier einmal im Internet gesehen hat.
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Die neue Frühlingskollektion von Topmarken: tolle Schuhe, Mode u.v.m. - Versand gratis. mehr
Extravagante und schicke Damen-
mode für die neue Saison: jetzt online bestellen. von WENZ
Tolle Kurven perfekt in Szene gesetzt: zauberhafte Damenmode bis Größe 60. zum XXL-Special