07.03.2011, 09:18 Uhr
Alberto Granado bereiste in den 50er Jahren gemeinsam mit Che Guevara Südamerika (Foto: dpa)
Der Motorradkumpel des legendären Revolutionärs Ernesto Che Guevara, Alberto Granado, ist tot. Granado sei am Samstag im Alter von 88 Jahren in Havanna gestorben, meldete das staatliche Fernsehen in Kuba.
Guevara und Granado hatten in den 50er Jahren Südamerika mit dem Motorrad bereist. Der wie Guevara aus Argentinien stammende Biochemiker lebte seit 1961 in Kuba. Seine Asche soll auf seinen Wunsch hin in Argentinien, Kuba und Venezuela verstreut werden.
Granado war Arzt und Guevara Medizinstudent, als sie im Dezember 1951 in Buenos Aires zu ihrer achtmonatigen Reise durch Südamerika aufbrachen. Dabei wurden sie Zeugen der Armut und der schlechten medizinischen Versorgung der Menschen. Ihre Erlebnisse verfilmte Walter Salles 2004 in "Die Reise des jungen Che".
Guevara beteiligte sich Ende der 50er Jahre in Kuba am Aufstand Fidel Castros gegen die Regierung des Diktators Fulgencio Batista. 1965 verließ er Kuba, um zunächst im Kongo und dann in Bolivien eine Guerillaorganisation aufzubauen. 1967 wurde er in Bolivien gefasst und hingerichtet.
Quelle: AFP
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