04.07.2011, 16:03 Uhr
Fazul Abdullah Mohammed wurde anscheinend von somalischen Sicherheitskräften getötet (Foto: Reuters) (Quelle: Reuters)
Der Drahtzieher der Al-Kaida-Anschläge auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania im Jahr 1998 ist nach Angaben der somalischen Regierung tot. Der Top-Terrorist Fazul Abdullah Mohammed sei bereits am Dienstag von den somalischen Sicherheitskräften getötet worden, sagte ein Sprecher des Informationsministeriums. Das Gesicht des Toten sei mit dem auf alten Aufnahmen Mohammeds identisch.
"Wir haben Bilder der Leiche mit seinen alten Bildern verglichen. Sie stimmen überein", sagte Sprecher Abdifatah Abdinur. "Es ist bestätigt, dass er der Mann ist und er ist tot", sagte er. Mohammed stand auf der Suche der meistgesuchten Verbrecher des FBI. Auf ihn waren fünf Millionen Dollar Kopfgeld ausgesetzt.
Aus Kreisen der US-Regierung hieß es, Mohammed sei bei einem Gefecht mit somalischen Regierungstruppen ums Leben gekommen. US-Außenministerin Hillary Clinton bezeichnete seinen Tod während eines Aufenthalts in Tansania als einen wichtigen Schlag gegen Al-Kaida und deren extremistische Alliierte in Ostafrika. Es sei ein gerechtes Ende für einen Terroristen, der so viel Tod und Leid über so viele unschuldige Menschen gebracht habe, sagte sie.
Man gratuliere den somalischen Behörden zu ihrer guten Arbeit, hieß es aus Kreisen der US-Regierung. Durch Fazuls Tod habe Al-Kaida einen ihrer erfahrensten Köpfe in Ostafrika verloren.
Am 7. August 1998 waren fast zeitgleich zwei Bombenanschläge auf die diplomatischen Vertretungen der USA in Daressalam (Tansania) und Nairobi (Kenia) verübt worden. Insgesamt wurden dabei 224 Menschen getötet, darunter zwölf Amerikaner. Zu den Anschlägen bekannte sich das Terrornetzwerk Al-Kaida.
Anfang der Woche hatte ein somalischer Sicherheitsbeamter von zwei toten Männern in Mogadischu berichtet - wobei es sich vermutlich bei einem von ihnen um Mohammed handelte. Die beiden seien in einem Luxusauto an einem Kontrollposten gestoppt worden. Nachdem die Sicherheitskräfte eine Pistole bei ihnen gefunden hätten, sei es zu einem Schusswechsel gekommen, sagte der Beamte.
Quelle: dapd
Prollo schrieb:
am 12. Juni 2011 um 18:17:14
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@Konstruktiv
Vielleicht sollte ich meinen Kommentar "Träum weiter" etwas präzisieren. Mich würde mal interessieren, wie Kinder in
Bangladesh, die von kik und weiteren Billiganbietern ausgebeutet werden, unseren "geregelten, sozial verträglichen, globalen Kapitalismus" empfinden. Solange wir es nicht schaffen, wirklich fair mit anderen umzugehen, dürfen wir uns nicht wundern, wenn wir terroristischen Widerstand erzeugen. Dann sind wir eben gezwungen, uns mit Al-Kaida, Taliban und Konsorten aus
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30_36_724 schrieb:
am 12. Juni 2011 um 18:16:13
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Al-Kaida-Bomber
Na hoffentlich werden auch die anderen Midglieder der Al-Kaida gefunden und getötet. Dann wird Al-Kaida endgültig
ausgelöscht. Es herrscht dann Frieden.
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Ostler schrieb:
am 12. Juni 2011 um 17:43:28
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AL Kaida....
...und hunderte andere werden weitermachen, und warum ?? Jeder kann sich selbst diese Frage beantworten.....
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