24.05.2011, 12:52 Uhr
Laut Tepco gab es in dem japanischen Atomkraftwerk in drei von sechs Reaktorblöcken eine Kernschmelze.
Im japanischen Katastrophen-Kernkraftwerk Fukushima ist es höchstwahrscheinlich schon vor Wochen in zwei weiteren Reaktorblöcken zur teilweisen Kernschmelze gekommen. Wie die Betreiberfirma Tepco mitteilte, gehe man davon aus, dass sich auch in den Reaktoren zwei und drei die Brennstäbe teilweise verflüssigt haben.
Damit hätte es dann in drei der insgesamt sechs Reaktorblöcke des AKW Fukushima I eine Kernschmelze gegeben. Das Kraftwerk war am 11. März durch ein schweres Beben und einen anschließenden Tsunami stark beschädigt worden. Das Kühlsystem fiel aus. Seither tritt Radioaktivität aus.
Bisher war Tepco davon ausgegangen, dass lediglich in Reaktor eins die Brennstäbe größtenteils geschmolzen seien und sich die Masse nun am Boden des Reaktordruckbehälters befinde. Atomexperten hatten schon früher vermutet, dass es auch in den anderen Reaktorblöcken eine teilweise Kernschmelze gegeben habe.
Wie der Betreiber weiter mitteilte, dürfte in den Reaktor zwei und drei der größte Teil der Brennstäbe bereits 60 bis 100 Stunden nach dem Beben geschmolzen und auf den Boden der Druckbehälter gelaufen sein. Die Temperaturen an den Behältern deuteten aber darauf hin, dass es durch die Einleitung von Wasser gelungen sei, die Schmelzmasse zu kühlen und stabil zu halten, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo.
Unterdessen teilte Industrieminister Banri Kaieda mit, dass die Regierung ein unabhängiges Gremium zur Untersuchung der größten Atomkatastrophe seit der Reaktorunglück von Tschernobyl einberufen wird. Der zehnköpfigen Kommission, die noch bis Ende des Monats mit der Arbeit beginnen soll, würden neben Atomexperten auch Juristen angehören.
Neben einer Untersuchung der Ursachen für das Fukushima-Desaster sollen es auch um Möglichkeiten gehen, solche Katastrophen in der Zukunft zu verhindern.
Quelle: dpa
Riff schrieb:
am 24. Mai 2011 um 19:43:00
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Kernschmelzen
Tepco hat bereits 40 Milliarden vom Japanischem Staat kassiert damit die Firma nicht Pleite geht, das zur billigen
Atomkraft.
@Mik das Fahren mit 5 Liter Autos und einsparen von Ernergie ist bereits ein gutes Beispiel, die Grünen sind schliesslich nicht dazu da zu Sparen damit du ein 20 Liter Auto Fahren kannst.
Noch etwas zu AKW Strom die Lichter gehen auch nicht einfach aus zur Zeit laufen gerade einmal 4 von 17 AKW und es wird nur im Süden Strom Dazu gekauft dort ist das netz leider schlech
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Mik schrieb:
am 24. Mai 2011 um 18:46:42
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Katastrophe
Tragisch, was dort passiert. Wir müssen jetzt so schnell wie möglich unsere AKW s abschalten! Um Himmels Willen, morgen haben
wir heftiges Erdbeben in Deutschland, von der Ostsee her gibt s eine 30 Meter hohe Tsunami-Welle und in der Eifel brechen alle Vulkane aus!!! Warum fahren die Grünen noch immer 5 L Autos und fliegen mit Flugzeugen?? Die müssten alle laufen oder mit dem Fahrrad fahren!!! Mit gutem Beispiel voran.
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He schrieb:
am 24. Mai 2011 um 18:15:30
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@Fridolin
Stimmt.Kleinere AKW würden das Risiko vermindern.Die Stromverteilung wäre auch besser.Aber da wären die Personalkosten etwas
höher.Die AKW betreiber können nicht genug bekommen.Da wird auf nichts Rücksicht genommen.
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