05.12.2011, 13:08 Uhr
Tonnenweise radioaktives Wasser ausgelaufen Ein Säuberungsbehälter des havarierten Atomkraftwerks Fukushima war anscheinend beschädigt.
Aus dem schwer beschädigten japanischen Atomkraftwerk Fukushima ist erneut verseuchtes Wasser ins Meer geströmt. Nahe einer Aufbereitungsanlage für radioaktives Wasser seien etwa 45 Tonnen ausgelaufen, teilte die AKW-Betreibergesellschaft Tepco mit. Arbeiter versuchten nun, die Ursache für das Leck zu finden. Laut Tepco blieb das meiste verseuchte Wasser innerhalb des Gebäudes, etwa 300 Liter seien aber in den Pazifik geströmt.
Das Wasser ist den Angaben zufolge mit den radioaktiven Substanzen Cäsium 137 und Jod 131 durchsetzt und könnte zudem weitere gefährliche Materialien wie Strontium enthalten, das Knochenkrebs verursachen kann. Tepco hatte bereits in den Wochen nach Erdbeben und Tsunami vom März, als das Akw schwer beschädigt worden war, 10.000 Tonnen leicht verseuchtes Wassers in den Pazifik abgelassen. Amtlichen Untersuchungen zufolge löste sich die Radioaktivität weitgehend im Meer auf und stellte keine Gefahr für Menschen und Tiere dar.
In Europa gehen die Proteste gegen die Atomenergie weiter: Mitglieder der Umweltschutzorganisation Greenpeace drangen in ein Kernkraftwerk rund hundert Kilometer südöstlich von Paris ein. Wie die Organisation erklärte, wollte sie mit der Aktion in Nogent-sur-Seine demonstrieren, dass es keine sicheren Atomkraftwerke gebe. Wenig später versuchten Aktivisten nach Angaben der Polizei auch, in die südfranzösische Kernforschungsanlage in Cadarache und in das Akw in Blaye in der Nähe von Bordeaux zu kommen.
In Nogent-sur-Seine brachten die Greenpeace-Mitglieder auf der Kuppel eines Reaktors das Spruchband an: "Sichere Atomkraft gibt es nicht". Präsidentenberater Henri Guaino forderte, Konsequenzen aus dem Vorfall zu ziehen und die Sicherheit der Anlagen zu überdenken. "Man kann nicht zulassen, dass jedermann so leicht in ein Atomkraftwerk eindringen kann", sagte Guaino im Fernsehsender BFMTV. Auch Umweltminister Eric Besson äußerte sich besorgt. Es müsse dafür gesorgt werden, dass sich ein solcher Fall nicht wiederhole, forderte er im Radiosender France Info.
Frankreich ist der größte Atomstromproduzent Europas und bezieht drei Viertel seines Stroms aus 58 Atomreaktoren. Die Regierung hält auch nach dem Fukushima-Unfall an der Atomkraft fest und verweist auf die Sicherheit der Anlagen.
Quelle: AFP
Max schrieb:
am 5. Dezember 2011 um 20:04:17
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Fukushima
Es stimmt durch den Störfall im AKW in Fukushima ist kein einziger Mensch ums Leben gekommen. Durch das Erdbeben und den Tsunami
starben jedoch an die 28000 Menschen, darüber wird jedoch in Deutschland nicht mehr gesprochen.Was soll den die ständige Anti-Kernenergie Berichterstattung bewirken, in Deutschland sind 80% gegen die Kernenergie und im Ausland bewirkt das nichts, die machen sich nur über die hysterischen Deutschen lustig.
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Strahlemann schrieb:
am 5. Dezember 2011 um 19:20:15
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TEPCO
Ist doch nie was ernsthaftes passiert in Fukushima - laut TEPCO und der japanischen Regierung...
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Krümel schrieb:
am 5. Dezember 2011 um 18:44:58
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Fukushima und Herkam
Aha, mein Unwissen ist also eine Gefahr. Wie zeigt sich denn mein Unwissen sowie die daraus resultierende Gefahr?
Meine
Zukunft sowie die meiner Kinder ist mit Schulden, die bestimmte Kreise in meinem Namen und auf meine Rechnung auch zur Förderung und Päppelung des Öko- Industriellen Komplexes aufgenommen haben, bereits verfrühstückt worden. Meine Steuern habe ich bislang immer allein zahlen müssen. Leider. Allerdings wird nicht klar, was Kfz- Steuern mit Fukushima zu tun haben könnten.
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