01.08.2011, 15:34 Uhr
Rauch über Reaktor 2: Das zerstörte Atomkraftwerk Fukushima 1 (Archivfoto: imago) (Quelle: imago)
Am havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima 1 hat der Betreiber Tepco einem Medienbericht zufolge die höchste Radioaktivität seit dem verheerenden Erdbeben im März gemessen. Die Strahlung betrug am Boden eines Abzugsrohrs zwischen den Reaktoren 1 und 2 demnach mehr als zehn Sievert pro Stunde, wie die Agentur Jiji Press meldete.
In Sievert (Sv) wird die biologische Wirkung radioaktiver Strahlung auf Menschen, Tiere oder Pflanzen angegeben. Entscheidend ist die jeweilige Zeiteinheit, auf die die Angaben bezogen werden.
Die natürliche Hintergrundstrahlung in Deutschland - verursacht etwa durch radioaktive Substanzen im Boden wie Radon - beträgt im Schnitt 2,4 Millisievert im Jahr und gilt als unbedenklich. Bei 1000 Millisievert (gleich 1 Sievert) steigt das Risiko, an Krebs zu erkranken, um zehn Prozent. Bei einigen Menschen lösen bereits 100 Millisievert pro Stunde körperliche Folgen wie Übelkeit und Erbrechen aus.
Radioaktive Strahlung - ab welcher Dosis wird es gefährlich? (Grafik: dpa)Angesichts der Atomkatastrophe hob die japanische Regierung die zugelassene Höchstgrenze für Arbeiter in einem Kernkraftwerk von 100 auf 250 Millisievert an.
Am Wochenende kam es indes zu einem neuerlichen schweren Erdbeben im Nordosten Japans. Dabei sind sieben Menschen verletzt worden. Der Erdstoß am Sonntag hatte nach Angaben der US-Erdbebenwarte eine Stärke von 6,4 und ereignete sich vor der Küste von Fukushima - jener Region, die am 11. März von einem verheerenden Beben und einem Tsunami heimgesucht wurde.
Eine Tsunami-Warnung wurde nach dem jüngsten Vorfall jedoch nicht herausgegeben. Das Zentrum des Bebens lag den Angaben zufolge 114 Kilometer nordöstlich von Tokio in 44 Kilometern Tiefe. Neue Schäden am Atomkomplex Fukushima seien ausgeblieben, erklärte der Kraftwerksbetreiber Tepco.
Quelle: dapd , dpa
^Buwe4 schrieb:
am 1. August 2011 um 21:24:21
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@Zocko 20:49
Das kannst du so nicht sagen, Zocko. Die Regierung und die Atomaufsicht haben doch reagiert! Es wurde doch die zulässige
Höchstgrenze der Strahlenbelastung angehoben. Jetzt ist alles wieder im grünen Bereich.
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Karl-Heinz schrieb:
am 1. August 2011 um 21:16:45
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Die hohe Strahlung
Langsam so nach und nach frisst sich die Brühe ins Erdreich.Ein Powerbehälter nach dem andern.Es soll ja ganz schön
heftig gewesen sein,nur man verschweigt es.Kein Wunder das die Gebäude in Tokyo wackelten oder schwankten.man sprch von einer 200 Meter hohen Wasserfontäne.Ein Zweistundenereignis Kein Wunder die hohe Verstrahlung.
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Ich schrieb:
am 1. August 2011 um 21:15:46
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Ost-Westblock
So viel ich weiß, wird Hurrisburg(West-Technologie) heute noch gekühlt. Tschernobyl (Ost-Technologie) ist "Kalt"
Daraus folgt? Tschernobyl hat es "erlebt" ! Fukushima(West-Technologie) wird weiter gekühlt. Alle Unfälle sind eigentlich DER "Super-GAU" Nur warum reitet mann ständig auf Tschernobyl rum, wenn es in der westlichen "Höchstsicheren Technologie" die größten Probleme gibt?
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