16.12.2011, 09:49 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Tokio (dpa) - Neun Monate nach Beginn der Natur- und Atomkatastrophe in Japan hat die Regierung das havarierte Kernkraftwerk Fukushima Daiichi für sicher erklärt.
Das Ziel, die in Folge des Erdbebens und Tsunamis vom März schwer beschädigten Reaktoren bis zum Jahresende in einem sogenannten "cold shutdown" (Kaltabschaltung) unter Kontrolle zu bringen, sei nun erreicht, verkündete die Regierung am Freitag.
Umweltschützer kritisieren das als eine Irreführung der Bevölkerung. Nach Definition der Regierung und des Atombetreibers Tepco liegt eine Kaltabschaltung vor, wenn die Temperatur am Boden der Druckbehälter unter 100 Grad gehalten wird.
Experten und Umweltschützer werfen der Regierung einen falschen Gebrauch des technischen Begriffs der Kaltabschaltung vor. "Hier von Kaltabschaltung zu sprechen grenzt an eine bewusste Lüge", erklärte Reinhard Uhrig, Atomexperte von Global 2000. Die geschmolzenen Brennelemente hätten sich durch den Boden der Reaktordruckbehälter durchgebrannt und lägen nun als Klumpen auf dem Boden der Umhüllung. Dort wiesen sie weiter Temperaturen von schätzungsweise 3000 Grad auf. Von einem sicheren Zustand seien die Reaktoren noch weit entfernt.
In dem AKW war am 11. März durch ein Erdbeben der Stärke 9,0 und einem anschließenden Tsunami das Kühlsystem so schwer beschädigt worden, dass die Brennstäbe in den Reaktoren 1 bis 3 vollständig schmolzen. Um die Reaktorkammern zu kühlen, besprühen die Reparaturtrupps sie weiter mit Wasser. Dazu errichtete der Betreiber Tepco ein Zirkulationssystem, mit dessen Hilfe inzwischen eine stabile Kühlung der Reaktoren gewährleistet sei. Die Entsorgung des verseuchten Wassers stellt weiter eines der größten Probleme dar.
Quelle: dpa
Hajü schrieb:
am 16. Dezember 2011 um 13:56:15
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Kernschmelze
Die führen sich auf, als ob sie die Gesetze der Physik verbiegen könnten. Wahrscheinlich hat die Kernschmelze (Plura)lsich
weit genug in das Erdreich hineingefressen, dass es unter den zerstörten Druckgefässen "einigermassen kühl" ist. Wie wollen sie denn dies Dauer-Feuer, das sämtliche Steuerungsmechanismen zerstört hat, kontrollieren? Ja, die halten ihren Fahrplan ein. Letztlich sagte einer der sich wieder meldenden Atomkraftbefürworter, kein einziger Todesfall durch Fukuschima bisher!
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tiho09 schrieb:
am 16. Dezember 2011 um 10:08:30
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Fukuschima Atomruine unter Kontrolle
Ich frage mich immer wieder wie kann das sein das unser ganze Planet und alle Menschen von eine Firma
wie Tepco ,die schon vorher ihre Reaktoren nicht unter Kontrolle hatte immer noch allen dafür zuständig sein darf und so Berichte schreiben kann wie sie lustig ist?Eigentlich gehören alle verantvortlichen hinten Schloss und Riegel denn nicht allein Tsunami war für üngluck verantwortlich auch vorher gab es einige Pannen die nie behoben waren und Reaktoren waren nie ausreichend abgesichert
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