10.01.2012, 10:50 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Berlin (dpa) - Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) will den Antibiotika-Einsatz in der Tiermast mit strengeren Regeln für die Anwendung und effektiveren Kontrollen eindämmen. Das sehen Eckpunkte für die Änderung des Arzneimittelgesetzes vor, die das Ministerium vorstellte.
Um die Überwachung einfacher und schneller zu machen, sollen Daten zur Antibiotika-Abgabe stärker gebündelt werden. Die zuständigen Länderbehörden sollen einen erweiterten Zugriff auf Informationen zu den Mengen bekommen. Geprüft werden auch die Vor- und Nachteile, eine Sonderberechtigung für Tierärzte einzuschränken. Sie können Arzneimittel direkt an die Tierhalter verkaufen und sind damit vom Monopol der Apotheken ausgenommen.
Antibiotika dürfen nur zur Behandlung kranker Tiere eingesetzt werden. Eine Studie des Verbraucherministeriums in Nordrhein- Westfalen hatte aber ergeben, dass 96 Prozent der Masthähnchen damit behandelt werden. Über den Verzehr von Lebensmitteln können Menschen Keime einnehmen, die gegen Antibiotika unempfindlich sind. Das kann dazu führen, dass die Arznei bei Krankheiten nicht mehr wirkt. Hähnchenfleisch aus dem Supermarkt ist laut einer kleinen Stichprobe des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) vielfach mit solchen Antibiotika-resistenten Keimen belastet.
Quelle: dpa
kleinErna schrieb:
am 10. Januar 2012 um 15:20:05
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Antibiotika in Tiermast
Bravo Ilse ! ! !
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meckerer schrieb:
am 10. Januar 2012 um 14:42:54
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jod und aigner
es wäre bei Ihnen hurchaus angebracht den Schutz aus ihrem Titel VerbraucherSCHUTZministerin zu streichen. Denn das sie mit
selbigem nichts im Sinne haben haben sie beim blauen Punkt für jodfreie Lebensmittel und dessen Verhinderung ausreichend bewiesen. Wenn sie mal "Bessere Jodversorgung durch Milch" bei google eingeben kommt eine Seite von FAL wo die Jodgehalte der Milch aufgelistet ist 1 Liter bis 1280Mikrogramm. 1 von 850000 Jodallergikern sagt danke Frau Aigner
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rainer schrieb:
am 10. Januar 2012 um 13:58:34
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aigner
frau aigner wer bezahlt sie eigentlich,doch der bürger,also machen sie auch politik für uns.oder sind sie eine luftnummer ?
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