29.08.2011, 13:56 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Peking (dpa) - Der chinesische Künstler Ai Weiwei hat die Regierung in Peking erneut provoziert. Der 54-jährige Regimekritiker prangerte in einem Kommentar im US-Nachrichtenmagazin «Newsweek» die Willkür der chinesischen Behörden an. Peking sei ein «dauerhafter Alptraum», schrieb Ai Weiwei. Dem Rechtssystem könne man niemals trauen. Ai Weiwei war im März am Pekinger Flughafen verhaftet und 80 Tage festgehalten worden. Erst im Juni wurde er auf Kaution freigelassen. Ihm wird Steuerhinterziehung zur Last gelegt.
Quelle: dpa
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