09.01.2012, 11:05 Uhr
Bei dem Sprung über einem Fluß reißt das Seil der 22-jährigen Touristin in Afrika. Wie durch ein Wunder überlebt sie.
Den reinsten Horror hat eine Touristin aus Australien in Afrika erlebt - und überlebt: Bei einem 111-Meter-Bungee-Sprung nahe der Viktoria-Fälle riss das Seil, und die junge Frau stürzte ungebremst in den Sambesi, der als Grenzfluss Simbabwe und Sambia trennt.
Zuerst habe sie einen Blackout gehabt, berichtete die 22-jährige Erin Langworthy aus Perth an der australischen Westküste dem Sender Nine Network. Dann sei es ihr jedoch gelungen, trotz gebundener Beine und eines gebrochenen Schlüsselbeins ans Ufer zu schwimmen. "Ich fühlte mich, als ob ich durchgeprügelt worden wäre", sagte sie über ihr traumatisches Urlaubserlebnis an Silvester. Auch die Strömung riss die Frau zunächst mit sich.
Das Seil riss 20 Meter, bevor sie auf dem Wasser aufschlug. Es war noch an ihren Füßen festgebunden, als sie ins Wasser tauchte. Die Strömung trieb die 22-Jährige aus Perth auf Stromschnellen zu. "Ich musste runtertauchen, um das Seil loszumachen, dass sich immer wieder verfing", berichtete sie. Die Frau konnte sich schließlich auf einen Felsen retten.
Erin Langworthy verbrachte nach dem Sprung am Silvestertag eine Woche mit zahllosen blauen Flecken im Krankenhaus in Südafrika. Ansonsten erlitt sie jedoch keine größeren Verletzungen. CNN zeigte ein Video, in dem der Sprung und der Riss des Seils von oben zu sehen sind.
Quelle: dpa , AFP , dapd
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