19.06.2011, 14:21 Uhr
Ein Selbstmordattentäter sprengte sich neben dem Bundeswehr-Konvoi in seinem Wagen in die Luft (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Auf Bundeswehr-Soldaten in Nordafghanistan ist erneut ein Anschlag verübt worden. Dabei seien drei afghanische Zivilisten getötet und neun weitere verletzt worden, sagte ein Sprecher des Provinzgouverneurs. Entgegen ersten Angaben wurden zwei deutsche Soldaten leicht verletzt.
Sie hätten ihre Angehörigen aber selbst telefonisch benachrichtigen können, teilte die Bundeswehr mit. Zunächst hatte es geheißen, es seien keine Bundeswehr-Soldaten zu Schaden gekommen.
Ein Sprecher des Einsatzführungskommandos bestätigte, dass sich in der Kolonne auch der deutsche Kommandeur des Feldlagers Kundus, Oberst Norbert Sabrautzki, befunden habe. Einen Bericht der Zeitung "Die Welt", wonach der Oberst das Ziel des Anschlags gewesen sei, bezeichnete der Sprecher jedoch als "reine Spekulation". Die Bundeswehr sehe in dem Ereignis einen Anschlag gegen die internationale Afghanistan-Schutztruppe ISAF.
Der Anschlag habe sich um 9.34 Uhr Ortszeit (7.04 Uhr deutscher Zeit) etwa drei Kilometer nordwestlich vom Lager des deutschen Wiederaufbauteams in Kundus ereignet. Ein Selbstmordattentäter habe sich in seinem Fahrzeug in die Luft gesprengt, als der Konvoi an ihm vorbeifuhr. Zwei Fahrzeuge vom Typ Dingo 2 seien beschädigt worden. Die radikal-islamischen Taliban bekannten sich zu dem Anschlag.
Bei dem Angriff kommen drei Zivilisten ums Leben. Zwei Soldaten der Bundeswehr werden leicht verletzt. zum Video
Der Kommandeur der Bundeswehr in Afghanistan, Generalmajor Markus Kneip, war erst Ende Mai bei einem Sprengstoffanschlag auf den Gouverneurssitz im nordafghanischen Talokan verletzt worden. Zwei Bundeswehrsoldaten wurden damals getötet.
Quelle: dapd , AFP , dpa
Mamba schrieb:
am 19. Juni 2011 um 14:34:37
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Afganistan- Anschlag
Für die Soldaten ist kein Geld da,weder für Ausbildung noch für Ausrüstung.Die Politik stellt sich nicht hinter die
Truppe,auch wenn sie es vorgaukelt. Das größte Übel im Land sind Linke und Grüne,die sich mit niveaulosen Kommentaren über den Tod von Soldaten äußern. Gerhard Schröder sprach damals von uneingeschränkter Solidarität mit den USA.Seine leichtfertigen Versprechen durften einige Soldaten und Zivilisten mit dem Leben bezahlen. Rotgrün stiehlt sich jetzt feige aus der Verantwortung.
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Gedient schrieb:
am 19. Juni 2011 um 13:45:47
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Anschlag auf dt.Armee
Haben die Verantwortlichen Minister und Offiziere gedacht, die
Bevölkerung und Militärhasser, kommen mit Kaffee und
Kuchen??
Oder am Wochenende Einladungen mit Töchtern der Familien des Landes??
Wenn hier ständig "Bin Laden" und Gefolgschaft umherziehen würde,
wären die Bürger auch nicht "besonders" entgegenkommend!!
Für viele Menschen dort sind die Blauhelme mit Waffen!! Eindringlinge
bzw.Söldner!! Auch wenn es anders gedacht ist!!
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Offizier der Reserve schrieb:
am 19. Juni 2011 um 13:40:57
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Auftrag und Ausrüstung
für einen effektiven Kampfeinsatz sind nicht vorhanden. Nach defensivem Schußwaffengebrauch mit zivilen Opfern
ermittelt der Staatsanwalt gegen den Soldaten der doch nur Leib und Leben seiner selbst oder anderer schützen wollte. Die Taliban tragen keine Uniformen und Ihre Waffen werfen Sie nach Leerschießen des Magazins einfach weg, sehen dann wie zivile "Opfer" aus. Unter diesen Umständen ist der "Krieg" der keiner ist - weil nur der Feind sich kriegsmäßig verhält - nich
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