01.02.2012, 13:49 Uhr
So kannte man sie bisher: Kämpfer der Taliban posieren mit ihren Waffen in Südafghanistan (Quelle: Reuters)
Die radikal-islamischen Taliban in Afghanistan wollen nach einem Bericht der "Times" nach einem Abzug der ausländischen Truppen die Macht im Land mit ungewöhnlichen Mitteln wieder übernehmen. Mit westlichen PR-Methoden versuchten sie, bei der Bevölkerung Fuß zu fassen. So hätten sie etwa ein System von Service-Telefonnummern eingerichtet, unter denen Fälle von Korruption der afghanischen Regierung von Präsident Hamid Karsai gemeldet werden könnten.
Die Charme-Offensive der Koranschüler habe Erfolg, berichtet die Zeitung und beruft sich auf einen geheimen NATO-Bericht, für den 27.000 Verhöre von gefangenen Taliban- und Al-Kaida-Kämpfern ausgewertet wurden. Der Zulauf von Gesinnungsgenossen und die Spenden seien im vergangenen Jahr deutlich gewachsen.
Inzwischen hätten sogar Regierungsmitarbeiter begonnen, ihre Fühler in Richtung Taliban auszustrecken. So wollten sie ihre Pfründe für den Fall sichern, dass die Aufständischen wieder die Macht im Land übernehmen.
Ein Sprecher der NATO-geführten Schutztruppe ISAF erklärte, der Bericht gebe nur die Äußerungen von inhaftierten Taliban wieder. Es handele sich unter anderem um "Kommentare und Träumereien". Diese sollten nicht zu falschen Rückschlüssen über das militärische Engagement der NATO in Afghanistan verleiten.
Der britischen BBC zufolge gibt es jetzt Beweise für eine direkte Unterstützung der Taliban durch pakistanische Sicherheitskräfte. Das hätten die britischen Journalisten demselben NATO-Dokument entnommen.
Die Gefangenen hätten gezeigt, wie eng die Bande zwischen dem pakistanischen Geheimdienst ISI und den Taliban wirklich seien. Zudem wisse Pakistan über den Aufenthaltsort führender Taliban-Funktionäre Bescheid.
In dem Bericht wird auch dargelegt, wie stark afghanische Sicherheitskräfte mit den Aufständischen verflochten sind. Während der Einfluss von Al-Kaida schwinde, steige der der Taliban immer weiter. Besonders dort, wo sich die ISAF zurückziehe, heißt es. Zudem könnten Aufständische auf die Unterstützung weiter Teile der afghanischen Bevölkerung bauen.
Quelle: dpa
Bundeswehr-Soldat schrieb:
am 1. Februar 2012 um 18:13:49
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Die Verlängerung des Afgh.Einsatzes
durch die Mehrheit des Dt.Bundestages - gegen den Willen der Mehrheit des Volkes - ist dem devoten
Verhalten dieser Abgeordneten gegenüber den USA geschuldet. Dabei blenden diese Abgeordneten einfach aus, dass der Afgh.Krieg nichts gebracht hat außer Zehntausenden Toten. Frauen, Kindern und Alten. Klar, es wurden auch Taliban umgebracht. Doch für jeden von ihnen stehen zwei neue auf. Wer Terror mit Kampfflugzeugen bekämft ist ein Narr. Und Bush war Narr und Mörder in einer Person. Obama besudelt
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Hallo schrieb:
am 1. Februar 2012 um 18:05:21
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Afghanistan
Die Geschichte wird das noch bestätigen: Das westliche Abenteuer in Afghanistan wird als das Sinnloseste überhaupt in die
Geschichte eingehen. So wenig wie das Land in 10 Jahren Einsatz befriedet werden konnte, so schnell werden die Taliban nach dem Abzug des Westens wieder die Macht übernehmen. Und dann werden alle, die nicht im mittelalterlichen Talibangeist gelebt haben masakriert! ALLE Opfer die für das Überleben des Kasai-Regimes gebracht wurden - werden umsonst gewesen sein!
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DAL schrieb:
am 1. Februar 2012 um 17:51:48
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@ steve 17:24:21
Natürlich dürfen wir uns alle über die hier herrschenden Freiheiten freuen. Aber : sind Sie von dem was Sie in Ihrem
Schussatz schreiben nach allen zugänglichen Informationen noch SELBST überzeugt ?? Statt Deutschland am Hindukusch zu verteidigen hätte leicht ein für uns sehr schädliches stochern im Wespennest werden können. Für die Afghanen wurde ein verrecken lassen von Hoffnungen nach Jahrzehnten Krieg daraus. Deutsche Voraus-Soldaten versprache den Ältesten ein schnelles Verlassen des Landes
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