21.12.2010, 12:46 Uhr
Neun deutsche Soldaten sind seit 2001 im Afghanistan gestorben. (Foto: dpa)
Trauriger Rekord: Dieses Jahr sind 701 NATO-Soldaten in Afghanistan gestorben. Dies ergaben Berechnungen der Nachrichtenagentur AFP auf Basis der Internetseite icasualties.org. Damit wäre es das Jahr mit den meisten Verlusten der internationalen Schutztruppe ISAF seit Beginn des Einsatzes 2001.
Seit neun Jahren kämpfen die Soldaten unter Einsatz ihres Lebens am Hindukusch. Im Durchschnitt müssen zwei Soldaten pro Tag ihr Leben lassen. Die USA, die über die größte Truppe verfügt, führt die Spitze der traurigen Bilanz mit 493 getöteten Soldaten in diesem Jahr an.
Es folgt Großbritannien mit 101 toten Soldaten. Seit 2001 kamen laut icasualties.org insgesamt 2271 NATO-Soldaten ums Leben; darunter auch neun Bundeswehr-Soldaten.
Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat vor einem verfrühten Beginn des Bundeswehrabzugs aus Afghanistan gewarnt. Der geplante Start im nächsten Jahr sei ehrgeizig, sagte Guttenberg in der ARD. "Jeder Ehrgeiz muss sich an der Verantwortung messen lassen. Ich kann für mich oder die Bundesregierung nicht verantworten, verbleibende Soldaten zu gefährden, bloß weil man einer gewissen Sache nachkommen will, die man behauptet hat."
Guttenberg sprach in der ARD von einem Prozess, den man in Gang bringen könne. "Aber nicht so, dass man an einen Monat denkt oder ein Jahr denkt, sondern indem man verantwortungsvolle Grundlagen schafft." Die FDP-Verteidigungspolitikerin Elke Hoff warnte vor überhöhten Erwartungen. "Es wird erste Schritte geben, aber noch keinen umfassenden Abzug."
Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hatte sich in der vorigen Woche im Bundestag festgelegt, dass die ersten deutschen Soldaten Afghanistan noch 2011 verlassen sollen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte bei ihrem Besuch in Afghanistan am vergangenen Wochenende allerdings klargestellt: "Das setzt voraus, dass die Lage auch so ist, dass man das verantworten kann."
Quelle: dpa , AFP
Ostpreuße schrieb:
am 21. Dezember 2010 um 21:37:11
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Danzigersohn und der Schmarrer
Die offizielle Erklärung der deutschen Reichregierung war so - Sie können es ja nachprüfen. Mit Afghanistan
hat das nur wegen des von Ihnen bisher hinlänglich geschriebenen Schmarrn zu tun. Dieses Land ist nicht krank, es hat aber sehr kranke Menschen, die fest glauben, dass die Amerikaner immer die Guten und ihre jeweiligen Gegner immer die Bösen sind!
Soweit zu meiner Einlassung, dass Deutschland mal wegen Danzig(er) Krieg geführt haben. Ich habe nicht behauptet, dass Danzig in Ostpreußen ist
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fundador schrieb:
am 21. Dezember 2010 um 21:33:28
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Afghanistan-Einsatz
Unbedingte Führungsrolle in Europa, koste es der Bevölkerung was es wolle.
Für andere Länder entscheiden, mahnen und
warnen.
Weltweit dummschwätzen, am Hindukusch sich selbst darstellen.
Da war doch schon mal einer vor über 65 Jahren, der zog von Sieg zu Sieg und dann...............?
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Baumfreund schrieb:
am 21. Dezember 2010 um 21:28:03
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Thema: "Afghanistan-Einsatz: Über 700 NATO-Soldaten in 2010 gefallen"
An Reisender : Es sind nicht 700 Söldner sondern arme Soldaten !
Tote Söldner werden nicht gezählt und sie sollen dem Steuerzahler wesentlich "billiger kommen ",also uns. Und Sie brauchen sich auch an keine internationalen Gesetze halten was die Siegchancen im Vergleich mit den Russen durchaus erhöht! Übrigens die Amis sollen bis zu 100 000 Söldner zsätzlich zu den Soldaten im Einsatz haben. Ein wesentlicher Nachteil ,wenig Akzeptanz in der Bevölkerung!
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