13.09.2010, 08:47 Uhr
"Tod für die Feinde des Islam" sollen die afghanischen Demonstranten gerufen haben. (Foto: Reuters) (Quelle: Reuters)
Bei Protesten gegen die geplante Koran-Verbrennung in den USA ist vor einem Bundeswehr-Feldlager in Afghanistan offenbar ein Demonstrant erschossen worden. Regierungsangaben zufolge hätten Polizisten das Feuer eröffnet, nachdem ein Mob Steine auf das Camp im nordostafghanischen Feisabad geworfen habe.
Fünf weitere Demonstranten seien verletzt worden, sagte der Sprecher der Provinz Badachschan, Mohammad Amin Sohail. Auch unter den Polizisten gebe es Verletzte. Das Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Geltow bei Potsdam sprach in Bezug auf die Verletzten von acht Demonstranten und zwei afghanischen Polizisten. An der Aktion seien keine Soldaten der Bundeswehr beteiligt gewesen. Die Zahl der Demonstranten bezifferte der Sprecher auf 400 bis 600.
Die Regierung sprach von deutlich höheren Teilnehmerzahlen. Der Sprecher sagte, nach Gebeten zum Ende des Fastenmonats Ramadan seien zunächst einige hundert Demonstranten von der Moschee aus durch die Provinzhauptstadt marschiert. Die Menge sei dann auf 5.000 bis 10.000 Menschen angeschwollen, die zum Feldlager gezogen seien.
Auch der Demonstrant Maulawi Mohammad Ismail sprach von mehreren tausend Teilnehmern. Der Protest sei friedlich verlaufen, sagte Ismail, bis Jugendliche damit begonnen hätten, Steine zu werfen. Demonstranten hätten "Tod für Amerika", "Tod für die Feinde des Islam" und "Der Heilige Koran ist unser Gesetz" skandiert. Der Polizeichef der Provinz, Agha Nur Kentus, sagte, die Demonstration sei aufgelöst worden. Die Lage sei unter Kontrolle.
Unterdessen hat der radikale US-Pastor Terry Jones bekräftigt, dass er seine weltweit kritisierten Pläne zur Verbrennung des Korans am Jahrestag des 11. September nicht umsetzen werde. "Wir ziehen ganz ernsthaft, ernsthaft, ernsthaft nicht in Erwägung, den Koran zu verbrennen", sagte er vor Journalisten. Auf Nachfragen wollte er sich aber nicht darauf festlegen, dass dies auf Dauer so bleibt.
Nach eigenen Angaben wollte Jones heute nach New York reisen. Dort wollte er sich die Bestätigung einholen, dass es nicht zu dem umstrittenen Moscheebau am Ground Zero kommt. Am Donnerstag hatte er seinen Verzicht auf die Koran-Verbrennung mit einer Zusage begründet, dass der Bau an anderer Stelle erfolge. Der für das Projekt zuständige Imam Feisal Abdul Rauf in New York hatte die Aussagen des Pastors aber deutlich zurückgewiesen. Jones will sich am Samstag mit dem Imam treffen.
Quelle: dpa
Polly schrieb:
am 10. September 2010 um 19:43:01
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Sehr traurig!!!!!!
Weder Allah noch Gott haben das gewollt. Es sind leider Menschen. Ich schäme mich für diejenigen.
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Realist schrieb:
am 10. September 2010 um 18:51:37
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Glaube!
Der Glaube ist der größte Feind der Menschen. Seit dem der Mensch an irgend solche Glaubensbüche denkt und versucht das als sein
allerheiligstes einen anderen Menschen aufzuzwängen, gibt es Streitigkeiten und in schlimmeren Fällen auch Kriege. Diese ganzen Glaubensgeschichten haben in der ganzen Weltgeschichte noch nie was gutes gebracht außer nur Hunger und Leid. So weit ich weiß steht in der Bibel das die Kirche sich nicht bereichern soll.
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said im glück schrieb:
am 10. September 2010 um 18:46:15
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doch keine Verbrennung
Allah sei dank das sie es nun doch nciht mehr vorhaben und bezüglich zu martins ausage kann ich nur eins sagen ist es
unseer schuld das ihr eure Religion nicht genug liebt um PArodien und witze übers Christentum zu verbieten ? NEin also an die eigene nase fassen wer dem typ auf der straße nicht auf die nase haut wenn er seine freundin beletigt ist es klar das er nciht aufhören wird wenn man ihm nicht die stirn bietet
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