Bisher 36 Tote bei Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan
23.06.2009, 18:35 Uhr
Bislang 36 deutsche Soldaten sind bisher in Afghanistan ums Leben gekommen. 17 von ihnen fielen nach Angaben der Bundeswehr Anschlägen und Gefechten zum Opfer.
5. Oktober 2009
Eines von drei Opfern eines Anschlages der Taliban vom 6. August 2008 stirbt an den Spätfolgen seiner Verletzungen.
23. Juni 2009
Nach einem Feuergefecht in der Region Kundus sterben drei Bundeswehrsoldaten. Sie sollen bei einem Ausweichmanöver mit ihrem Transportpanzer vom Typ "Fuchs" in einen Wasserggraben gestürzt sein.
29. April 2009:
In der Nähe der Stadt Kundus gerät eine Patrouille der Bundeswehr in einen Hinterhalt. Ein deutscher Soldat stirbt, vier weitere werden verletzt. Wenige Stunde zuvor waren bei einem Attentat in der Nähe des deutschen Feldlagers Kundus fünf deutsche Soldaten leicht verletzt worden.
20. Oktober 2008:
Zwei deutsche Soldaten sterben bei einem Selbstmordanschlag nahe der Stadt Kundus. Die Taliban bekennen sich zu dem Anschlag.
27. August 2008:
Eine Patrouille der Bundeswehr gerät in der Nähe von Kundus in eine Sprengfalle. Ein Soldat erliegt seinen Verletzungen, drei weitere werden verletzt.
19. Mai 2007:
Bei einem Selbstmordanschlag eines Taliban-Terroristen auf einem Markt in Kundus werden drei Soldaten einer Fußpatrouille getötet, zwei weitere verletzt.
14. November 2005:
In Kabul reißt ein Selbstmordattentäter einen Bundeswehrsoldaten mit in den Tod, zwei weitere werden verletzt. Zu dem Anschlag bekennen sich die radikal-islamischen Taliban.
7. Juni 2003:
In Kabul werden bei einem Selbstmordattentat vier Bundeswehrsoldaten getötet und 29 verletzt. Ein mit 150 Kilogramm Sprengstoff beladenes Taxi explodierte neben einem Bundeswehrbus.
29. Mai 2003:
Ein Geländewagen fährt in der Nähe des deutschen ISAF-Camps in Kabul auf eine Mine. Ein deutscher Soldat stirbt.