09.09.2011, 08:23 Uhr
Handskelett des Vormenschen im Vergleich zur Hand eines modernen Menschen (Foto: Peter Schmid/Lee Berger/University of Witwatersrand/dapd)
Die älteste vollständig erhaltene Hand weist ihren Besitzer als möglichen Urahnen des Menschen aus. Sie gehörte einem erst kürzlich entdeckten Vormenschen, der vor rund zwei Millionen Jahren das südliche Afrika durchstreifte.
Der Australopithecus sediba habe seine Hände zwar noch zum Klettern auf Bäumen nutzen können, gleichzeitig aber über die "Fähigkeit des menschlichen Präzisionsgriffs" verfügt, berichtet ein Team um Tracy Kivell vom Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie aus Leipzig im US-Fachjournal "Science".
Der Australopithecus sei daher ein besserer Kandidat für die Werkzeugherstellung als der Homo habilis, der wegen seiner modernen Handmerkmale so getaufte "geschickte Mensch".
Der Australopithecus könnte demnach ein direkter Vorfahr der Gattung Homo (Mensch) sein. Das bestätigen die Untersuchungen zweier gut erhaltener Skelette aus Südafrika, die im Jahr 2008 ausgegraben und vor einem Jahr der Öffentlichkeit vorgestellt wurden.
Rund 80 Forscher aus mehreren Ländern haben die Überreste eines zehn- bis 13-jährigen Jungen und einer rund 30 Jahre alten Frau inzwischen untersucht, darunter auch die älteste Hand.
Sie stellen ihre Ergebnisse in fünf Fachartikeln in der jüngsten "Science"-Ausgabe vor. Die Fossilien zeigen nach Angaben der Universität Zürich ein überraschend modernes, aber kleines Gehirn und ein sehr menschenähnliches Becken.
Quelle: dpa
Kroko schrieb:
am 9. September 2011 um 10:26:20
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Evolution
Evolution heisst nicht immer VOR oder ZURÜCK. Das ist kein Zug. Tiere sind so angepasst damit sie in ihrer Umgebung überleben.
Jemand der glaubt Evolition endet in Superwesen, der hat diese nicht verstanden. Ein Tier muss sich nicht verändern, wenn es nicht notwendig ist.
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Wolfi schrieb:
am 9. September 2011 um 10:15:58
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Evolution
Immer wieder diese "Adam und Eva" Theoretiker. Wir verstehen heute immer noch unter 0,01% des Universums und das drum
herum, deswegen sind aber die 99,99% nicht gleich Gott. Forschung braucht Zeit. Was die Wissenschaftler falsch machen ist gleich zu behaupten, dass das was sie gefunden haben das "9 plus ultra" ist. Wie am Bsp. T-Rex. Heute weiss man, dass es noch grössere gab, die wohl noch gefährlicher waren, also ist er wahrlich nicht die No. 1. Wer weiss was noch gefunden wir
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quax schrieb:
am 9. September 2011 um 10:12:01
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experten
Gut dass es hier immer Experten gibt, die solche Forschungsergebnisse richtig zu deuten wissen...
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