12.04.2010, 14:23 Uhr | dpa
Archäologischer Fund in Ägypten: Die Frau, die in dieser Mumie bestattet wurde, soll gerade einmal 97 Zentimeter groß gewesen sein (Foto: dpa)
In der Nähe von Kairo haben Archäologen die Mumie einer winzigen Frau ausgegraben. Deren Totenmaske sei ungewöhnlich schön und gut erhalten. Die Frau, der man Schmuck mit ins Grab gegeben hatte, war bei ihrem Tode vor mehr als 2000 Jahren im alten Ägypten nach Angaben der Forscher nur 97 Zentimeter groß.
Die Leiche lag in einem von insgesamt 14 Gräbern, die von den ägyptischen Archäologen auf einem Gelände in der Region am 6. Oktober gefunden wurden. Der Friedhof, der aus dem dritten Jahrhundert vor Christus stammen soll, war bei Bauarbeiten entdeckt worden. Die Verwaltung für Altertümer in Kairo teilte am Montag mit, sie habe das komplette Gelände jetzt unter ihrer Kontrolle.
Die Forscher rechnen dort noch mit weiteren Funden aus der griechisch-römischen Epoche in Ägypten. Zu den Altertümern, die bei dieser ersten Notgrabung gefunden wurden, gehörten noch vier weitere Totenmasken, ein Goldplättchen mit eingestanzten Figuren sowie Ton- und Glasgefäße.
Einen weiteren Beweis dafür, dass es in Ägypten bis heute noch viele ungeborgene Schätze gibt, lieferte am Montag die Zeitung "Al-Masry Al-Yom", die von der Festnahme einer Gruppe von Raubgräbern berichtete. Dem Bericht zufolge hatten die Räuber in der ägyptischen Oase Fajum, 90 Kilometer südwestlich von Kairo, Statuen, Medaillen und eine Thron aus Gold ausgegraben. Sie versteckten und fotografierten die Funde, weil sie planten, sie mit Hilfe eines Schmugglerrings für Altertümer aus den südlichen Provinzen Kena und Sohag zu verkaufen.
Quelle: dpa
René schrieb:
am 12. April 2010 um 16:50:47
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Frau-Kind
gibt ne Reihe an Indizien die es den Archäologen erlauben zwischen Kindern und Kleinwüchsigen zu unterscheiden.
Einmal ist da die
Fontanelle die bei Erwachsenen zusammengewachsen ist bei Kindern aber eben nicht und dann sind da die Abnutzungserscheinungen am Gebiss die bei einem Kind logischerweise nicht so ausgeprägt wie bei einem Erwachsenen sind. Gibt nich 1-2 Indizien mehr aber ich denke ihr versteht was ich meine.
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Larry schrieb:
am 12. April 2010 um 16:01:23
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Cheffe
Könnte man vielleicht davon ausgehen, daß die Archäologen den Unterschied zwischen einer Frau und einem Kind kennen ?
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Glaub ich nicht schrieb:
am 12. April 2010 um 15:59:45
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@ Cheffe
Nee, mit Zahi Hawass als Chefarchäologen, passiert so eine Verwechslung nicht !!
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