Milliardär Roman Abramowitsch ging am Kilimandscharo die Luft aus (Foto: dpa)
Zwei Bodyguards, mehr als 100 Träger und Begleiter und sportlicher Ehrgeiz haben dem russischen Milliardär Roman Abramowitsch auf dem Weg zum Gipfel des Kilimandscharos nicht geholfen.
Nach mehrtägigem Aufstieg zum höchsten Berg Afrikas musste Abramowitsch umkehren - gut tausend Meter vom 5895 Meter hohen Gipfel entfernt. Atemprobleme beendeten die geplante achttägige Tour, bestätigte ein Sprecher der tansanischen Nationalparkbehörde TANAPA. Der 42-Jährige hätte nur noch einen weiteren Tag benötigt, um zum Gipfel zu gelangen.
Dünne Luft wird Abramowitsch zum Verhängnis
Jährlich scheitern hunderte Kletterer am Kilimandscharo - meist nicht an den bergsteigerischen Herausforderungen, sondern an der dünnen Luft. Abramowitsch wollte den Berg über die Shira-Route vom Westen aus erklimmen. Sie gilt als technisch anspruchsvoll, aber ermöglicht auch eine längere Gewöhnung an die Höhe.
Zurück zur Champions League
Abramowitsch plant am 15. September zurück nach England zu fliegen, um seinem Fußballclub Chelsea beim Champions-League-Spiel gegen Porto die Daumen drücken zu können.