31.01.2012, 15:56 Uhr
Familie Nguyen mit Sohn Andre Bao An (l-r), Vater Minh Tuong Nguyen, Tochter Esther Bao Ngoe Nguyen, Mutter Thi Sang Nguyen und Tochter Ngoc Lan Nguyen steht am Dienstag (31. (Quelle: dpa)
Hannover (dpa/lni) - Die Anfang November in ihre Heimat abgeschobene vietnamesische Familie Nguyen ist nach Deutschland zurückgekehrt. Mit Willkommens-Plakaten empfingen Freunde die vier Vietnamesen am Dienstag auf dem Flughafen Hannover-Langenhagen.
Die älteste Tochter Ngoc Lan nahm ihre Eltern und ihre zwei jüngeren Geschwister - Esther (9) und Andre (6) - in Empfang.
"Es ist ein Traum für mich in Erfüllung gegangen", sagte die 20-Jährige. Sie hatte als einziges Familienmitglied ihr Bleiberecht behalten und in Hoya (Landkreis Nienburg) bleiben dürfen. Die Familie lebte seit rund 19 Jahren in Deutschland und galt als gut integriert.
Die Abschiebung und Trennung der Familie im November hatte für viele Proteste gesorgt und Innenminister Uwe Schünemann wegen seiner Flüchtlingspolitik in die Kritik gebracht. Daraufhin hatte sich der CDU-Politiker für die Wiedereinreise der Vietnamesen eingesetzt.
Eine solche Rückholung einmal aus Deutschland abgeschobener Menschen ist nach Angaben von Flüchtlingsorganisationen wie Pro Asyl eine absolute Ausnahme. In Niedersachsen hat es laut Innenministerium einen vergleichbaren Fall bisher nicht gegeben.
Zum Verhängnis war der in Deutschland nur geduldeten Familie geworden, dass der Vater bei der Einreise einen falschen Namen genannt hatte. "Das Kindeswohl hätte im Vordergrund stehen müssen", sagte der CDU-Abgeordnete Axel Knoerig, der für den Wahlkreis Diepholz-Nienburg im Bundestag sitzt. "Wir wollen doch gut integrierte Menschen halten und nicht abschieben." Er setze sich für eine rasche Einbürgerung der Vietnamesen ein. Vorerst hat die Familie einen für drei Jahre gesicherten Aufenthaltsstatus.
Quelle: dpa
Deutscher Horst schrieb:
am 31. Januar 2012 um 20:26:04
(34)
(11)
Abgeschoben ist Abgeschoben
Die Familie ist in Vietnam weder Bedrohung noch irgendwelchen Repressalien ausgesetzt. Die in Deutschland
verbliebenen Abgehörigen hätten doch bequem ihren Angehörigen nach Vietnam folgen können. Denn dort lässt es sich auch leben.
Das die Abschiebung nur wegen den Protesten irgendwelcher weltfremden Träumer aufgehoben wurde, ist unbegreiflich. Deutschland kann nun mal nicht sämtliche Glücksritter der gesamten Welt aufnehmen.
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Deutscher schrieb:
am 31. Januar 2012 um 20:12:28
(36)
(1)
Ungerechtigkeit bei Abschiebungen
Die deutschen Behörden sind nicht zu verstehen:
Einerseits schieben sie integrierte Familien nach vielen
Jahren ab die sich ihren Lebensunterhalt verdienten - Steuern und Sozialversicherung zahlten.
Andererseits lassen sie vorbestrafte Taugenichtse im Land die seit vielen Jahren Sozialfürsorge bekommen obwohl sie ihre Nebengeschäfte betreiben und die
Nachbarn drangsalieren...
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Dagmar Kaul schrieb:
am 31. Januar 2012 um 19:33:09
(42)
(2)
Um die kümmern, die . . .
sich nicht integrieren, kriminell und faul sind, Sozialbezüge erhalten. Selbst erlebt, daß äusländische
Mitbürger gut leben, Arbeit ablehnen und wenn es drauf an kam, kein Deutsch verstanden. Viele Menschen hier, die sich um Einkommen und Auskommen bemühen, können daß nicht mehr verstehen.
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