14.02.2012, 12:38 Uhr
Nach der schweren Massenkarambolage bleibt die Autobahn 57 bei Dormagen vorerst gesperrt. Unbekannte hatten gegen Mitternacht auf einem asphaltierten Weg unter einer Autobahnbrücke Plastikrohre in Brand gesetzt. Infolge des Feuers drohe die Brücke einzustürzen, warnen Statik-Experten des Landesbetriebs für Straßenbau (Straßen NRW).
Bei dem Unfall in der Nacht zum Dienstag kam ein 29-jähriger Mann aus Jüchen ums Leben. Weitere 13 Menschen seien zum Teil schwer verletzt worden, teilte die Polizei mit. Zuvor war von nur sechs Verletzten die Rede gewesen. Der aufsteigende Qualm hatte die Sicht auf der Autobahn stark behindert - sieben Lastwagen und 15 Autos krachten ineinander. Den Sachschaden schätzten die Ermittler auf mehrere 100.000 Euro.
Statiker untersuchen derzeit die Standfestigkeit des Bauwerks. Die Brücke sei durch Feuer von unten stark angeschwärzt, sagte ein Sprecher von Straßen NRW. Zudem sei Beton abgeplatzt. "Es ist aktuell zu befürchten, dass die Statik der Brücke in Mitleidenschaft gezogen ist."
Wegen der Einsturzgefahr konnten die zerstörten Fahrzeuge zunächst nicht geborgen werden. Dies sei von der Statik der Brücke abhängig, sagte ein Polizeisprecher. Spezialfirmen sollen die Bergung der Fahrzeuge übernehmen.
Wie lange die Vollsperrung der A 57 zwischen der Anschlussstelle Dormagen und dem Autobahnkreuz Neuss-Süd dauern wird, könne nicht gesagt werden, hieß es. Statiker gingen davon aus, dass ein Brückenteil abgerissen werden müsse, berichtet die "Neue Grevenbroicher Zeitung".
Der andere Brückenteil könne womöglich dreispurig weiterbenutzt werden. Bis das möglich sei, dürfte mindestens eine Woche vergehen, schreibt die Zeitung. Womöglich bleibt die Strecke noch länger unbefahrbar. Umleitungen wurden eingerichtet. Autofahrer in dem Bereich müssen sich auf längere Fahrzeiten einstellen.
Unterhalb der Brücke waren Plastikrohre in Brand geraten. Der Rauch nahm den Autofahrern die Sicht. Wer die Plastikrohre auf einem asphaltierten Feldweg unter der Brücke in Brand gesetzt hat, ist bislang unklar.
Bereits in der Nacht wurden umfangreiche Beweise gesichert, um den Tätern auf die Spur zu kommen. "Die Polizei hat Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen", hieß es. Auch das Landeskriminalamt wurde eingeschaltet.
Quelle: t-online.de , dapd , dpa
Vielfahrer schrieb:
am 14. Februar 2012 um 20:22:16
(6)
(2)
Rauch oder Nebel
Ich bin zweimal in meinem Leben nachts an der Ems in eine Nebelwand geraten. Man sieht von einem auf den anderen Meter
absolut Null. Man hofft, daß vorne nicht notgebremst wird u. einem hinten keiner reinrast. Ich hatte Glück, auf der Gegenfahrbahn brannten Autos u. LKW's. Das hat nichts mit der Geschwindigkeit zu tun.Wegen der Idioten kann man nicht auf jede Brücke Polizei stellen. Die Täter sind wahrscheinlich Migranten, haben eine schlechte Kindheit u. einen festen Wohnsitz. Also ab zu Ma
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sunny2 schrieb:
am 14. Februar 2012 um 20:07:07
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crash
Sicherlich sind genug Egoisten und Idioten auf unseren Straßen unterwegs, Möchte-gern-Schumis und Schleicher incl. Aber solche Typen,
die so etwas verursachen, sollte man nach Sibirien zum Steineklopfen schicken. Ohne Rückfahrt. Wer den Tod anderer billigend in Kauf nimmt; für so etwas haben wohl wieder nur Anwälte oder Gerichte Verständnis, wie man an unserer Rechtsprechung ja oft genug sieht.
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Ich schrieb:
am 14. Februar 2012 um 19:04:20
(10)
(0)
Massencrash
Diese Wahnsinnigen! Sollten die Verursacher dingfest gemacht werden können: lebenslang wegsperren!
Sollte das sogar gewollt
worden sein (es gibt leider immer mehr von diesen Typen):
weg damit!
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