12.07.2011, 14:24 Uhr
Bei einem schweren Flugzeugunglück im Kongo sind wahrscheinlich 127 Menschen ums Leben gekommen. Die Boeing 727 verfehlte am Freitag bei starkem Regen die Landebahn in der Stadt Kisangani. 51 Menschen hätten den Absturz überlebt, teilte das kongolesische Transportministerium mit.
Ein Sprecher des Ministeriums warf der Airline Hewa Bora vor, eine zu geringe Zahl an Insassen angegeben zu haben, berichtete der arabische Sender Al-Dschasira. Die Fluggesellschaft hatte zuvor erklärt, es seien 110 Passagiere an Bord gewesen, von denen 57 den Absturz überlebt hätten.
Viele der Geretteten haben Medienberichten zufolge schwere Verbrennungen erlitten. Die Maschine kam aus der Hauptstadt Kinshasa. Da die Unfallstelle 200 Meter von der Landebahn entfernt in dichtem Regenwald liege, seien die Rettungsarbeiten sehr schwierig gewesen, sagte ein Augenzeuge.
Der Kongo ist etwa so groß wie Westeuropa, besteht aber überwiegend aus unbewohntem Dschungel. Bahnverbindungen und Straßen zwischen den Städten gibt es kaum, weshalb die Einwohner für lange Strecken entweder mit dem Flugzeug oder per Schiff reisen.
Die Fluglinie sprach den Angehörigen der Opfer ihr Beileid aus und erklärte ihr "tiefes Bedauern". Die private Airline Hewa Bora gehört zu den auf der Schwarzen Liste der EU-Kommission verzeichneten Gesellschaften, die keine Landerechte auf den Flughäfen der EU-Staaten haben. Auf der Liste stehen zahlreiche afrikanische Airlines. Es war nicht das erste schwere Unglück der Gesellschaft: 2008 waren bei einem Absturz auf dem Flughafen von Goma im Osten des Landes mehr als 40 Menschen
Quelle: dpa
ErnstA schrieb:
am 9. Juli 2011 um 15:39:03
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Absturz B727
Da sind wieder die "Experten" am kommentieren, Wenn der Platz CAT3 hat, kann man auch bei "schweren Wetter" per
ILS anfliegen. Das hat nun nichts mit dem Muster der Maschine zutun.
Trotzdem Beileid an die Angehörigen.
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Martin schrieb:
am 9. Juli 2011 um 14:31:15
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pilot
Mein lieber Pilot. Deine Kenntnisse sind nicht gerade die besten. Solltest Du wirklich fliegen, oh je. Die Lufthansa hatte ihre 727
durch den A320 ersetzt. Das hatte nichts mit Sicherheit sondern mit Kosten zu tun. Der A320 hatte damals einen um 40% geringeren Kraftstoffverbrauch. Der A320 ist auch ein ganzes Stück leiser als die 727. Laute Flugzeuge zahlen höhere Landegebühren als leise. Für innerafrikanische Flüge ist die 727 immer noch ein ideales Flugzeug, wenn es richtig gewartet wird.
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Ovi schrieb:
am 9. Juli 2011 um 11:59:03
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Hewa Bora
Auf der Homepage der Airline steht was von Safety Police und Zero Accidents!!! Na ja man kann sich ja mal irren!!! Des Weiteren
ist es kein Problem mit einer uralten "Mühle" vom Typ Boeing 727 durch die Weltgeschichte zu gondeln. Doch bei "schwerem" Wetter sollte man besser auf den im Flugplan angegebenen Alternate Aerodrome ausweichen. Denn dann stehen die Chance auf Leben sehr gut. Das EU- Einflugsverbot ist von daher gerechtfertigt. Mein Beileid gilt den Angehörigen...!!!
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