22.02.2012, 17:51 Uhr
Schweres Zugunglück in Argentinien Auf diesen Bildern der Überwachung im Bahnhof von Buenos Aires ist die Katastrophe deutlich zu sehen: Ungebremst fährt der Zug in die Station und prallt gegen den Prellbock.
Nach dem schweren Zugunglück in einem Bahnhof in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires sind 49 Menschen ums Leben gekommen. Das teilte ein Polizeisprecher mit. Unter den Opfern sei auch ein Kind. Über 550 Berufspendler seien verletzt worden, weitere 30 Menschen in den Trümmern des ersten Waggons eingeschlossen.
Ein Nahverkehrszug war mit 26 Kilometern in der Stunde in den Bahnhof Once eingefahren und erst an einem Prellbock zum Stehen gekommen. Dabei wurde der vordere Teil der Lokomotive eingedrückt und die folgenden Waggons zusammengepresst. Einer der Waggons schob sich bis zu sechs Meter in den folgenden, sagte der argentinische Verkehrsminister J.P. Schiavi.
Am stärksten beschädigt sei der erste Waggon. Überlebende berichteten dem Sender TeleNoticias, dass viele Menschen im Durcheinander aus Metall und Glas verletzt wurden. Fenster seien geplatzt als die Waggondächer vom Rumpf des Zuges abgetrennt wurden. Viele Passagiere, die zwischen den Sitzen standen, seien von der Gewalt des abrupten Halts zu Boden geworfen worden.
Ein Angehöriger der Betreibergesellschaft Sarmiento Line sagte Radio Red, "die Maschine hat die Werkstatt gestern verlassen und die Bremsen haben gut funktioniert. Soweit wir wissen, bremste sie ohne Probleme bei den vorigen Stationen. Über die Ursachen möchte ich derzeit nicht spekulieren". Der Zugführer sei ins Krankenhaus gebracht worden und könne noch nicht befragt werden. Zunächst war die Unglücksursache auf fehlerhafte Bremsen zurückgeführt worden.
Vor allem die ersten Waggons wurden bei dem Aufprall schwer beschädigt. Die Feuerwehr versuchte, eingeschlossene Passagiere aus den Wägen zu befreien. Viele Menschen mussten durch die Fenster aus den Waggons befreit werden. "Das war ein sehr schwerer Unfall", sagte Schiavi. Das Unglück ereignete sich mitten in der morgendlichen Hauptverkehrszeit. Schätzungen zufolge waren möglicherweise bis zu 2000 Menschen in dem Zug.
Eine Passagierin berichtete, der Zug habe nicht abbremsen können. Er sei entgleist und es habe eine Kollision gegeben. Der Zug sei aber nicht mit einem anderen Zug zusammen gestoßen, sagte die Frau einem Radiosender. "Viele Menschen fielen auf mich. In meinem Waggon wurde viele verletzt", sagte ein anderer Passagier, der sich den Arm brach.
Die Verletzten wurden in Krankenhäuser der Umgebung gebracht, zahlreiche Krankenwagen und auch Hubschrauber waren im Einsatz. "Der Zug war voll und der Aufprall war furchtbar", berichtete einer der Insassen im Fernsehen.
Der Bahnhof Once liegt im Westen von Buenos Aires und wird täglich von Hunderttausenden Passagieren genutzt.
Im September vergangenen Jahres waren in der argentinischen Hauptstadt bei einem Unfall mit zwei Nahverkehrszügen und einem Bus elf Menschen tödlich verunglückt.
Quelle: dpa , dapd , AFP
Das Ich schrieb:
am 22. Februar 2012 um 18:22:29
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(0)
P.s.
Mein beileit an die angehörigen des zug unglücks
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Felix schrieb:
am 22. Februar 2012 um 16:04:34
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(1)
Zug alt
ich bin vor 2 jahren die Strecke mit dem Zug gefahren, der Zug war alt und sowas von überfüllt.
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