21.11.2011, 09:47 Uhr
In Russland sind 160 Eisfischer von einer treibenden Scholle gerettet worden.
Die Männer waren in der Teilrepublik Tatarstan in den Fluss Kama hinausgetrieben worden, nachdem ein Eisbrecher sie versehentlich vom Festland abgeschnitten hatte. In einer aufwendigen Rettungsaktion mit einem Tragflächenboot wurden sie wieder sicher an Land gebracht. Es habe weder Tote noch Verletzte gegeben, sagte ein Sprecher des Zivilschutzministeriums nach Angaben der Agentur Itar-Tass.
Eisangeln ist Volkssport in Russland. Die Fischer harren - oft aufgewärmt mit Wodka - stundenlang auf zugefrorenen Flüssen oder Seen aus. Jedes Jahr kommt es dabei zu tragischen Unglücken.
Quelle: dpa
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