11.12.2011, 20:48 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Berlin (dpa) - Die USA werden sich ein zentrales Hinrichtungsgift nach Informationen der «Süddeutschen Zeitung» in Zukunft nicht mehr in der EU beschaffen können. Vom kommenden Freitag an werde eine Ausfuhr von Thiopental-Natrium nur noch mit Sondergenehmigung möglich sein, schreibt die Zeitung. In 33 anderen Staaten ist Thiopental zentraler Bestandteil des verabreichten Gift-Cocktails. Doch seit einigen Monaten ist das Gift in den USA Mangelware, die Behörden verschoben deswegen Hinrichtungen.
Quelle: dpa
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