01.09.2011, 10:42 Uhr
In Hamburgs Bussen und Bahnen darf ab sofort kein Alkohol mehr getrunken werden (Quelle: dpa)
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert bundesweit Alkoholverbote in Bussen und Bahnen. Das Verbot im öffentlichen Nahverkehr in Hamburg, das seit Donnerstag gilt, sei ein gutes Beispiel, sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Gerd Landsberg, der "Passauer Neuen Presse". Es werde auch in anderen Städten Schule machen.
Drei von zehn Gewaltdelikten würden unter Alkoholeinfluss begangen - ein Alkoholverbot könne ein wichtiger Baustein sein, die Gewalt im öffentlichen Nahverkehr zu bekämpfen.
"Auch wenn es nicht unmittelbar zu Straftaten kommt, fühlen sich viele Bürger in U- und S-Bahnen insbesondere von pöbelnden Jugendlichen bedroht, die in diesen Verkehrsmitteln Alkohol konsumieren", sagte Landsberg der Zeitung. Das Verbot könne auch dazu beitragen, die Zahl der Sachbeschädigungen - wie zum Beispiel das Aufschlitzen von Sitzen - zu senken.
In allen U- und S-Bahn-Zügen, Bussen und an den Haltestellen in Hamburg und Umgebung ist es seit Donnerstag verboten, Alkohol zu trinken oder in geöffneten Behältnissen bei sich zu tragen. Laut Hamburger Verkehrsverbund (HVV) wird es zunächst eine einmonatige "Verwarnphase" geben. Alkoholsünder werden im September noch nicht zur Kasse gebeten. Das geschieht erst vom 1. Oktober an. Dann werden 40 Euro fällig, wenn im Nahverkehr Alkohol konsumiert wird.
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Quelle: dpa
maschama schrieb:
am 1. September 2011 um 19:00:59
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städtebund
richtig so! auch härtere strafen für jugendliche die am komasaufen teilnehmen.die einsätze müßten sie selbst bezahlen ,dann
wär schnell schluß damit
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U-Bahnfahrer schrieb:
am 1. September 2011 um 17:55:04
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sicher mit den schwarzen Sheriffs
Alkoholverbot im Nahverkehr, war zur Zeit der schwarzen Sheriffs in München,
überflüssig.
Randalierendem Gesindel wurde die notwendige Behandlung gewährt. Das hat einigen, besonders grünen Bürger, nicht gepasst. Wer sich ordentlich verhält, soll in Ruhe ein Bier trinken können. Pöbelnde Besoffene oder gefährliche Penner wurden rausgeschmissen. In der Nacht konnte man sicher nach Hause fahren. Ist das bei der U-Bahnwache immer noch so?
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kurtfelix schrieb:
am 1. September 2011 um 17:10:45
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@Reini
Danke für deine Besorgnis. Ich arbeite in einer Branche, in der man permanent mit Alkohol zu tun hat (Weinbau) und passe daher sehr
genau auf, wie viel ich wann trinke. Das bedeutet ich trinke im Schnitt 2-3 mal pro Woche überhaupt Alkohol, schon alleine wegen dem Führerschein.
Wenn ich aber mal ausnahmsweise mit dem Zug heimfahre,dann ist das für mich ein Genuss,Zeitung zu lesen,meine Bratwurst zu essen und dazu ein Bier zu trinken.Ich fühle mich durch ein solches Verbot ungerecht behandelt!
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