10.01.2012, 08:51 Uhr
Hälfte von Containerschiff "Rena" gesunken Das Heck des in zwei Teile zerbrochenen Frachters ist von dem Riff Astrolabe abgerutscht und im Meer versunken.
Drei Monate lag der havarierte Frachter auf offener See - jetzt versinkt die "Rena" vor Neuseeland im Meer, zum Teil zumindest. Das Heckteil, das am Wochenende abgebrochen war, geht unter - mit hunderten Containern an Bord.
Die Wrackteile bedrohen die Schifffahrt, und es gibt einen neuen Ölfilm auf dem Wasser. Das abgebrochene Heckteil, das gut die Hälfte des Schiffes ausmacht, sei bereits zu 75 Prozent versunken, berichtete die neuseeländische Schifffahrtsbehörde MNZ am Dienstagmorgen. Aus dem Wrack sei Öl ausgelaufen. Auf dem Wasser erstrecke sich en fünf bis zehn Meter breiter, drei Kilometer langer Ölfilm, sagte Einsatzleiter Alex van Wijngaarden. Im Heck werden bis zu 400 Container vermutet. Bergungsspezialisten versuchten, das Heck mit einem Schlepper in eine stabilere Position zu ziehen. Das misslang.
Die Wrackteile und Container könnten für die Schifffahrt in einem großen Seegebiet gefährlich werden, warnte die Schifffahrtsbehörde. Computersimulationen zeigen, dass die Strömung Container und Wrackteile an Strände bis zu 160 Kilometer vom Unglücksort entfernt spülen könnte. Die Behörde rief Schwimmer am Whitianga-Strand auf der Coromandel-Halbinsel zur Vorsicht auf. An einigen Stränden wurden Dutzende teils aufgeplatzte Säcke mit Milchpulver angespült.
Das Containerschiff war am 5. Oktober 22 Kilometer nördlich von Tauranga, der neuseeländischen Nordinsel, auf ein Riff gelaufen. Alle Versuche, das Schiff zu bergen oder den Großteil der Container zu retten, scheiterten in den vergangenen drei Monaten, meist wegen schlechten Wetters. Das Wrack brach am Wochenende schließlich im Sturm auseinander. Dabei rutschten vermutlich 150 bis 300 Container ins Wasser.
Am Montag wurden neue Öllachen an den nur wenige Kilometer entfernten Stränden angespült. Säuberungsmannschaften waren nach Angaben der Schifffahrtsbehörde im Einsatz. Mehr Öl wird an der Küste erwartet. Sie appellierte am Dienstag an Freiwillige, zu helfen.
Das unter liberianischer Flagge fahrende Containerschiff hat nach dem Unglück bislang 360 Tonnen Öl verloren. Mehr als 2000 Vögel wurden verschmutzt und verendeten. Spezialisten pumpten hunderte Tonnen Öl ab, aber in den Tanks verblieben Reste. Der philippinische Kapitän und ein Offizier sind wegen fahrlässiger Schiffsführung angeklagt.
Quelle: dpa , je
Ewald schrieb:
am 10. Januar 2012 um 17:59:48
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rena
fast alle der Kommentatoren haben keine Ahnung aber große Töne spucken, überhaupt schon mal auf einem Schiff gefahren geschweige ein
Patent dafür in der Tasche, also lieber den Mund halten und sich nicht blamieren
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hinni das schaaf schrieb:
am 10. Januar 2012 um 17:16:58
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rena
@ joe. die wollten die container nicht bergen. nicht in neuseeland, deutschland oder anderswo. EINE versicherung wird bezahlen das ist
fakt und DAS wollen die behörden auch so. egal wieviel öl oder sonstwas verloren geht.
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Hurra dem Ölpreis schrieb:
am 10. Januar 2012 um 10:20:19
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"Rena"
Weil "Rena" sinkt wird das BENZNI SCHON WIEDER TEURER.
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