11.11.2011, 09:17 Uhr
US-Soldaten sollen in Afghanistan drei Zivilisten getötet haben - aus reiner Mordlust (Quelle: Reuters)
Der Rädelsführer des brutalen "Kill Teams", das mindestens drei afghanische Zivilisten getötet hat, ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der 26-jährige US-Soldat Calvin Gribbs wurde wegen Mordes, Verschwörung und weiterer Anklagepunkte von einem Militärtribunal schuldig gesprochen.
Während der siebentägigen Verhandlung vor einem Militärgericht im Staat Washington räumte der 26-Jährige ein, dass er den Leichen als Trophäe Finger abgeschnitten und Zähne ausgeschlagen habe. Dies habe er getan, um sie befreundeten Soldaten zu schenken oder missliebige Kameraden damit einzuschüchtern.
Die Männer seien aber in einem regulären Gefecht getötet worden, betonte der Stabsunteroffizier. Laut Anklage wussten Gibbs und seine Mitangeklagten jedoch, dass von den Männern keine Gefahr ausging.
Gibbs war der ranghöchste der von US-Medien als "Kill Team" bezeichneten fünfköpfigen Gruppe, die wegen der Zwischenfälle in der südafghanischen Provinz Kandahar von Anfang 2010 angeklagt wurden. Er wurde beschuldigt, seine Untergebenen zur Tötung der Zivilisten angespornt zu haben. Die Taten sollen aus reiner Mordlust geschehen sein. Der Angeklagte erklärte, dass er an der Tötung von zweien der Opfer nicht beteiligt gewesen sei.
Die Strafe kann nach zehn Jahren zur Bewährung ausgesetzt werden. Gibbs habe bereits 547 Tage in Haft zugebracht. Diese Zeit werde auf die Strafe angerechnet, hieß es. Die Haft muss der Soldat in einem Militärgefängnis verbüßen.
Staatsanwalt Andre LeBlanc hatte eine lebenslange Strafe ohne Chance auf Bewährung gefordert. Er verwies darauf, dass Gibbs die Afghanen wiederholt als Wilde bezeichnet habe. "Stabsunteroffizier Gibbs ist der Wilde", sagte LeBlanc zu den Geschworenen. Gibbs' Anwalt bat um Milde und sagte, sein Mandant sei nicht mehr derselbe wie in Afghanistan.
Gibbs ist der bisherige einzige der Gruppe, der sich einem Militärprozess stellte. Drei der Mitangeklagten bekannten sich im Gegenzug für Strafmilderungen schuldig, zwei von ihnen sagten gegen Gibbs aus. Das Verfahren gegen den fünften mutmaßlichen Mittäter steht noch aus.
Quelle: dapd , dpa
Kriegsgegner schrieb:
am 11. November 2011 um 17:26:03
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3-facher Mord an Afghanen
Wieso kommt dieser Kriegsverbrecher möglicherweise schon nach 10 Jahren wieder aus dem Knast ? Ich dachte,
lebenslänglich in den USA wär auch so.
Der soll niemals mehr rauskommen. Erstens wegen den Morden als solche und zweitens, weil er damit seinem Land einen ungeheurigen Bärendienst erwiesen hat. So zusagen eine Steilvorlage für Radikalislamisten.
Diese Morde kann man nicht damit abtun mit "Krieg ist Krieg". Man hätte ihn den afghanischen Behörden überlassen sollen.
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Grabendackel schrieb:
am 11. November 2011 um 12:59:43
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@chris
Da gibt es überhaupt nichts zu berücksichtigen! Schliesslich geht es um eine Exekution, um kaltblütigen Mord. Die mildernden
Umstände, die Sie da möglicherweise anführen könnten würden mich brennend interessieren. Natürlich sähe die Situation anders aus, wenn die betreffenden Soldaten in einer Gefechtssituation versehentlich Zivilisten getötet hätten (immer noch übel genug!). Ihre Zurückhaltung in allen Ehren - aber hier ist sie einfach unangebracht!
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@heinz schrieb:
am 11. November 2011 um 12:59:39
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@ a s d
na das ist ja einfach,, die amis (christen) " das 5 gebot einhalten,,und die moslems,,,tod den ungläubigen" na du bist ja
ein ganz schlauer,,,
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