17.03.2010, 16:55 Uhr | dpa
In Rheinland-Pfalz hat ein Mitglied der "Hells Angels" durch die Haustür einen Polizisten erschossen (Fotos: ddp/dpa)
Ein 42-jähriger Polizist ist in Rheinland-Pfalz von einem Mitglied der "Hells Angels" erschossen worden. Ohne Warnung feuerte der Rocker mit einer Schusswaffe zweimal durch die geschlossene Eingangstür, als ein Sondereinsatzkommando (SEK) in seine Wohnung in Anhausen eindringen wollte.
Mindestens ein Schuss traf den 42-jährigen Beamten und verletzte ihn so schwer, dass der Mann wahrscheinlich an inneren Blutungen starb, teilte die Staatsanwaltschaft Koblenz mit. Der 43 Jahre alte Rocker und seine Lebensgefährtin wurden nach den Schüssen überwältigt und festgenommen.
Der tragische Vorfall ereignete sich, als die Polizei die Wohnung des 43-Jährigen durchsuchen wollte, weil gegen ihn der Verdacht der räuberischen Erpressung im Rotlichtmilieu besteht. Die Staatsanwaltschaft will gegen den nicht vorbestraften Mann Haftbefehl wegen Mordes beantragen. Sie geht von den Mordmerkmalen Heimtücke und Verdeckung einer anderen Straftat aus.
Die Polizei hatte vor der Durchsuchungsaktion Hinweise darauf, dass der Rocker eine Schusswaffe besitzt. Deshalb sollte das SEK dessen Wohnungstür öffnen. Der 42 Jahre alte Beamte trug dabei zwar eine Schutzweste, doch die Kugel traf ihn den Angaben zufolge von der Seite. Sie durchschlug seinen Arm und drang in den Oberkörper ein. Auch ein Notarzt, der die Polizei begleitet hatte, konnte den Tod des Beamten nicht verhindern.
Nähere Angaben zur Schusswaffe machte die Staatsanwaltschaft bislang nicht. Zeitgleich hatte es am Morgen an sieben Orten im Westerwald und der näheren Umgebung Durchsuchungen gegeben. Die Ermittlungen richteten sich gegen insgesamt fünf Tatverdächtige, die Prostituierte von einem lukrativen Platz im "vorderen Westerwald" vertrieben haben sollen. Sie sollen den Frauen "Repressalien" angedroht haben, hieß es in der Mitteilung der Staatsanwaltschaft.
Nur ein weiterer Beschuldigter gehöre zu den "Hells Angels", sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Horst Hund. Außer dem 43-Jährigen seien keine Verdächtigen festgenommen worden. "Örtliche Konkurrenz, aber keine Rocker", sagte Hund im Hinblick auf die Gegner dieser Männer im Westerwälder Rotlichtmilieu. Er betonte, dass die Ermittlungen in keinem Zusammenhang zu Auseinandersetzungen zwischen verfeindeten Rocker-Clubs stünden.
Quelle: dpa
rosi schrieb:
am 18. März 2010 um 07:47:41
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eigene Wellt
die leben in ihrerer eigenen Welt solang sie sich gegenseitig die Köpfe einschlagen ist mir das egal aber wenn sie sich an den
Staat vergreifen und sich benehmen wie im wilden Westen gehören diese Clubs verboten ...........
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ich schrieb:
am 18. März 2010 um 07:45:44
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Eigensicherung
Wann bekommt die Polizei endlich mehr Befugnisse zur Eigensicherung der Einatzkräfte. Bei solchen Fällen wäre nicht der
Versuch den Täter zu überwältigen ( wie hier zum Glück gelungen ) sondern massives Gegenfeuer
die richtige Antwort gewesen. Bei dem Zugriff haben sich doch nur weitere Beamte in Lebensgefahr gebracht. Das Leben der Polizisten hat doch einen höheren Stellenwert wie das eines rücksichtslosen Verbrechers.
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kai schrieb:
am 18. März 2010 um 07:41:00
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(1)
alles
ich finde es doof was zur zeit geschehen tut früher war alles besser
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