29.12.2011, 08:26 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Brüssel/Frankfurt (dpa) - Im Kampf gegen somalische Piraten am Horn von Afrika sollen EU-Seestreitkräfte nach einem Zeitungsbericht künftig auch gegen Boote und Einrichtungen der Piraten am Strand vorgehen können.
Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Donnerstag) berichtet, hat das Politische und Sicherheitspolitische Komitee der EU vor Weihnachten den Kommandeur der EU-Operation "Atalanta" damit beauftragt, den Operationsplan und die Einsatzregeln entsprechend zu überarbeiten und zur Billigung vorzulegen. Außerdem sollten Trupps von Soldaten zur Sicherung von Schiffen des Welternährungsprogramms künftig autonomer agieren können. Bislang muss sich stets ein Kriegsschiff in der Nähe halten.
Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Berlin bestätigte dem Blatt, dass sich das Komitee mit der Zerstörung von Piraterielogistik am Strand befasst habe. Der Auswärtige Dienst der EU sei gebeten worden, die Änderung mit der somalischen Übergangsregierung abzustimmen, die bereits Unterstützung zu dieser Option signalisiert habe.
Mit der Operation "Atalanta" will die EU die Piraterie am Horn von Afrika eindämmen. Der Flotteneinsatz soll die Seewege sichern, die für die humanitäre Versorgung der somalischen Bevölkerung durch das Welternährungsprogramm wichtig sind. Das überwachte Seegebiet umfasst eine Fläche, die etwa eineinhalb mal so groß ist wie das europäische Festland. "Atalanta" ist der erste europäische Flotteneinsatz dieser Art. Deutschland beteiligt sich mit zwei Fregatten und mit Seefernaufklärern. Die Mission wird von EU-Mitgliedsstaaten finanziert. In diesem Jahr stehen für die laufenden Kosten rund acht Millionen Euro bereit.
Quelle: dpa
blinker schrieb:
am 29. Dezember 2011 um 08:32:12
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Kriegseinsatz
Die Aufforderung auch an Land zu kämpfen, kommt einem Kriegseinsatz gleich. Schaut man sich aber die bisherige Erfolgsquote
an, so ist wohl festzustellen, daß es kein keine gbt. Also was sollen unsere Soldaten dort? Hier ist man nur unter dem Deckmantel der Solidarität unterwegs, um mit dabei zu sein, einen tieferen SInn aknn man nicht erkennen, außer das es dem Steuerzahler extrem hohe Kosten aufbürdet.
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