Andrea Ypsilanti gab im März zu, möglicherweise ein Wahlversprechen nicht einhalten zu können (Foto: dpa)Die hessische SPD-Landesvorsitzende Andrea Ypsilanti hat sich vor und nach der Landtagswahl Ende Januar über eine mögliche Zusammenarbeit mit der Partei Die Linke geäußert. Einige Zitate:
16. Juni 2007
"Meine Aussage ist sehr eindeutig: Es gibt keine Koalition mit Links." (Im Hessischen Rundfunk)
2. Januar 2008
"Bei meinem Nein zu Rot-Rot bleibt es auch nach dem Wahlabend. Garantiert." (In der Tageszeitung "Die Welt")
17. Januar
"Es bleibt definitiv dabei: Mit der Linkspartei wird es keine Zusammenarbeit geben - weder so noch so." (In der "Bild"-Zeitung)
3. März
"Man muss irgendwie an irgendeiner Stelle sagen: "Dieses Versprechen kann ich nicht halten." Das wäge ich zur Zeit ab." (In der ARD-Sendung "Beckmann" über eine mögliche Zusammenarbeit mit der Partei Die Linke)
4. März
"Und es wird vielleicht so ausgehen, dass ich ein Versprechen nicht halten kann, nämlich nicht mit den Linken zu sprechen und mich nicht von den Linken wählen zu lassen." (Auf einer Pressekonferenz in Wiesbaden)
10. März
"Wir haben auf Bundesebene einen Beschluss gefasst, und der heißt: Die Landesverbände sind frei in ihren Entscheidungen. Das bedeutet auch: Die Landesverbände tragen die alleinige Verantwortung für ihre Entscheidungen." (In der "Frankfurter Rundschau")
7. April
"...natürlich tut es dann weh, wenn man ein Versprechen brechen muss. Ich glaube aber, dass unseren Wählern die Inhalte am wichtigsten waren." (In der "Süddeutschen Zeitung")
"Man darf nie nie sagen. Aber das steht momentan überhaupt nicht zur Debatte." (In der "Süddeutschen Zeitung" auf die Frage nach dem nächsten Anlauf für eine Tolerierung durch die Linke)
11. August
"Wenn wir den Weg gemeinsam beschließen und ein Parteitag die Zustimmung gibt, werden alle Abgeordneten bis auf Frau (Dagmar) Metzger - die ihre Meinung auch nicht ändert - meinen Weg und den, den wir beschließen, mit unterstützen." (Im Hessischen Rundfunk)
"Es wird irgendwann, wenn wir eine Minderheitenregierung ausloten sollten, natürlich auch zu Gesprächen mit der Fraktion der Linken kommen müssen." (Im Hessischen Rundfunk)