08.03.2011, 08:00 Uhr
Am Samstag feierten die Besatzungen der ISS und der "Discovery" eine Woche Zusammenarbeit im Weltall. Nach dieser Mission wird die "Discovery" endgültig eingemottet (Foto: Reuters)
Die US-Raumfähre "Discovery" tritt ihren letzten Heimflug zur Erde an. Um 13 Uhr mitteleuropäischer Zeit soll der Space Shuttle mit sechs Astronauten an Bord von der Internationalen Raumstation ISS abdocken. Die Raumfähre wird nach ihrer Landung auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral am Mittwoch endgültig eingemottet.
Ziel des letzten "Discovery"-Besuches war es, die Station aufzumöbeln und Reparaturen vorzunehmen. Dazu stiegen Astronauten zweimal ins All aus, unter anderem installierten sie Kameras an Roboterarmen der ISS.
Ursprünglich sollte die "Discovery" bereits an diesem Montag zur Erde zurückkehren, dann verlängerte die NASA die Mission zunächst um einen Tag und hängte wenig später noch einen weiteren an. So sollte die Besatzung mehr Zeit haben, um die über 2900 Kilogramm schweren Mitbringsel wie Proviant und Ersatzteile auf der ISS zu verstauen.
Flugdirektor Royce Renfrew zeigte sich begeistert über den Verlauf der Mission. Die zwei zusätzlichen Tage seien gut genutzt worden. "Ich könnte nicht glücklicher sein", erklärte er.
Ein allerletztes Mal hat die US-Raumfähre Discovery von der ISS abgedockt und sich auf den Rückweg zur Erde gemacht. zum Video
Am Samstag feierten die Besatzungen der ISS und der "Discovery" noch eine Woche Zusammenarbeit im Weltall. Die insgesamt zwölf Astronauten verbrachten den Tag mit weiteren Wartungsarbeiten und widmeten sich dem Sauerstoffsystem der Raumstation, dessen Generator in der Vergangenheit immer wieder Probleme verursacht hatte. Außerdem überwachten sie die korrekte Beladung eines japanischen Frachttransporters mit Müll. Der Transporter wird Ende des Monats von der Raumstation abkoppeln und verbrennt dann bei Eintritt in die Erdatmosphäre samt seines Inhalts.
Die "Discovery" war am vergangenen Donnerstag vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral zu ihrer letzten Reise ins All gestartet. Eigentlich war ihre Abschiedstour schon für Anfang November vergangenen Jahres vorgesehen. Der Termin wurde jedoch durch technische Probleme immer wieder verschoben. Nach letzten Flügen der verbliebenen Shuttles "Endeavour" und "Atlantis" wird das 1981 aufgelegte Programm der NASA aus Kosten- und Sicherheitsgründen eingestellt.
Quelle: dapd , dpa
Meeset schrieb:
am 7. März 2011 um 17:45:36
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Ende der Shuttles
Die bekannte "typische amerikanische Nachlässigkeit" und zu hohe Zahlungen an zu viele "Experten" und Auftragnehmer (weil
das Geld ja sowieso vom Steuerzahler kam) waren der Schwachpunkt der NASA und dieses Systems. Eigentlich ist es das einzig brauchbare Prinzip, Menschen und Lasten in den
Weltraum und zurück zu bringen.
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Skywriter schrieb:
am 7. März 2011 um 17:41:36
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Space Shuttle
Ohne die herausragende Ingenieurskunst schmälern zu wollen, das Shuttlekonzept hatte von Beginn an schwere Sicherheitsmängel.
Alle anderen bemannten Systeme hatten Fluchtraketen um die Crewkapsel aus der Gefahrenzone zu schießen falls die Trägerrakete explodiert. Die Shuttles hatten das nicht, von der Zündung der Booster bis zur Landung bedeutete jede schwere Störung den Tod der Crew. Auch die Nutzlastkosten konnten nicht gesenkt werden. Dzt. haben die USA kein bemanntes Trägersystem mehr.
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gerd schrieb:
am 7. März 2011 um 13:41:55
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discovery
Schade, ein herausragendes Zeitalter geht zu Ende. Zuletzt bleibt zu sagen, daß diese Shuttles ihre Bestimmung erfüllt haben.
Alle Kritiker sollten mal bedenken: Trotz der zwei Mannschaften, welche im Dienst geblieben sind, waren die Shuttles, gemessen an der Kilometerleistung die sichersten Fluggeräte der Welt! Und an alle Verschwörungstheretiker: Haha, die Teile sind wirklich geflogen!
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