
14.06.2010, 12:41 Uhr
Sarah Palin präsentierte beim Pferderennen Belmont Stakes eine beachtliche Oberweite (Foto: Reuters)
Man kennt sie im zugeknöpften Kostüm und im wahlkampfträchtigen Outdoor-Outfit. Beim Pferderennen Belmont Stakes in New York zeigte sich Sarah Palin nun im engen, weißen T-Shirt. Seither rätseln US-Medien: Hat sich die erzkonservative Politikerin etwa ihre Oberweite vergrößern lassen?
Öl-Pest, Fußball-Weltmeisterschaft - Themen, die die Welt bewegen. In den USA jedoch richten die Journalisten derzeit ihren Fokus noch auf eine weitere Neuigkeit - und zwar auf Sarah Palins Brüste. Viele rätseln: Hat sie oder hat sie nicht?
Neue Fotos zeigen die Ex-Vizepräsidentschaftskandidatin vergangenes Wochenende beim Pferderennen Belmont Stakes in New York betont kurvig: Die fünffache Mutter erschien in Begleitung ihres Gatten ungewohnt leger in einem weißen T-Shirt mit Sonnenbrille und Baseballcap.
Seither brodelte die Gerüchteküche und US-Medien vom TV-Sender Fox über People bis hin zur Huffington Post spekulierten, ob sich die 46-Jährige operieren ließ oder nur einen außergewöhnlichen Push-up-BH trug.
Zunächst schwieg Palin, die 2008 für das Amt des Vizepräsidenten ins Rennen gegangen war. Doch Greta Van Susteren, TV-Moderatorin bei Fox News, gab sie nun in einem Interview endlich Antwort: "Nein, ich habe mir keine Implantate einsetzen lassen. Berichte über eine Brustvergrößerung sind so wahr wie die Gerüchte, dass mein Mann Todd und ich uns scheiden lassen, ich ein Grundstück in den Hamptons gekauft habe oder mein Sohn Trigg nicht mein Kind ist."
Die ehemalige Gouverneurin von Alaska beschwerte sich über das inszenierte "Boob-Gate": "Als gäbe es nichts Wichtigeres, über das man reden müsste!" Ihr Tipp an all diejenigen, die sich über ihre Brustgröße auslassen: "Nehmt Euch einen Spaten, fahrt an den Golf, helft dort und rettet einen Wal oder sonst etwas."
Die Diskussion über ihre Oberweite habe nun zur Folge, so Palin, dass sie in Zukunft noch bewusster darauf achten wolle, was sie in der Öffentlichkeit anziehe, damit man sich auf das konzentriere, was sie sage - und nicht was sie anhabe.
Vielleicht steigt Joe McGinniss noch tiefer in die Recherche ein: Der Journalist will im kommenden Jahr eine Biografie über Palin auf den Markt bringen. Um seinem Rechercheobjekt ganz nah zu sein, zog McGinniss kürzlich auf das Nachbargrundstück der Palins in Wasilla, Alaska.
In der Vergangenheit hatte McGinniss, bislang Autor von Kriminalromanen, die auf wahren Ereignissen beruhen, äußerst kritisch über Sarah Palins politische Methoden berichtet.
Quelle: Spiegel Online
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