Startseite Jetzt online bestellen und 10% Rabatt sichern

Sie sind hier: Home > Nachrichten > Panorama >

Air-France-Todesflug AF 447: Pilot war angeblich nicht im Cockpit

...

Bericht: Pilot bei Todesflug AF 447 nicht im Cockpit

23.05.2011, 08:26 Uhr

Der Flugschreiber des Todesfluges AF 447 wird derzeit in Frankreich ausgewertet (Foto: Reuters)

Der Flugschreiber des Todesfluges AF 447 wird derzeit in Frankreich ausgewertet (Foto: Reuters)

Beim Absturz der Air-France-Maschine über dem Atlantik vor zwei Jahren soll der Pilot nach Informationen des "Spiegel" nicht im Cockpit gewesen sein. In den Aufzeichnungen eines Flugschreibers sei zu hören, wie der 58-Jährige ins Cockpit gestürzt sei, als das Unglück seinen Lauf genommen habe, berichtete das Hamburger Nachrichtenmagazin unter Berufung auf einen Experten im Umfeld der Ermittlungen. "Er hat den beiden Co-Piloten noch Anweisungen zugerufen, um den Flieger zu retten", zitierte der "Spiegel" den Experten.

Bislang war man davon ausgegangen, dass die Crew von Flug AF 447 ihre Maschine direkt in ein Unwettergebiet gelenkt hatte. Doch die Flugbahn, aufgezeichnet in der Black Box, zeige, wie die Besatzung versucht habe, einen möglichst glimpflichen Weg durch die Gewitterfront zu wählen. Eiskristalle aus diesem Unwettergebiet verstopften den Informationen des "Spiegel" zufolge dann aber die Geschwindigkeitsmesser.

Strömungsabriss mögliche Unglücksursache

"Der Datenschreiber verzeichnet kurz nach dem Ausfall der Geschwindigkeitsanzeigen ein steiles Hochziehen der Maschine", sagte ein Experte dem Blatt. Das könnte einen Strömungsabriss und damit den Absturz verursacht haben. Ob der Pilot dafür verantwortlich war oder ob die Steuerungscomputer des Airbus eingegriffen haben, sei unklar. Der Hersteller Airbus wollte sich laut "Spiegel" unter Hinweis auf die laufenden Ermittlungen nicht dazu äußern.

Die Rätsel um die Air-France-Katastrophe vor rund zwei Jahren sollen Ende Juni gelöst werden. Dann könne mit den Ergebnissen der Auswertung der Flugschreiber gerechnet werden, hatte der französische Verkehrsstaatssekretär, Thierry Mariani, gesagt. Nach ersten Informationen gibt es keine Hinweise auf technische Mängel am Flugzeug. Das hatte Airbus seinen Kunden bereits mitgeteilt.

Flugschreiber erst im April geborgen

Bei dem Absturz am Pfingstmontag 2009 kamen alle 228 Menschen an Bord ums Leben, unter ihnen 28 Deutsche. Klar ist bis heute nur, dass es auf dem Flug von Rio de Janeiro nach Paris in einer Unwetterfront Probleme bei der Geschwindigkeitsmessung gab. Die Flugschreiber des abgestürzten Airbus waren Anfang April auf dem Grund des Atlantik entdeckt worden. Ihre Daten werden derzeit in Frankreich ausgewertet.


Quelle: AFP , dpa

Inhalt versenden Versenden
Leserbrief An die Redaktion
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus.
Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Diese Mail an
mailing-ifrarr
Artikel versenden
Empfänger
Absender
Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
 

" Air-France-Todesflug AF 447: Pilot war angeblich nicht im Cockpit" verlinken

Verlinken Sie uns, wenn Ihnen der Artikel " Air-France-Todesflug AF 447: Pilot war angeblich nicht im Cockpit" gefallen hat.

 
schließen

Kommentare (62)

zum Forum

Thema: " Air-France-Todesflug AF 447: Pilot war angeblich nicht im Cockpit"

techno schrieb: am 22. Mai 2011 um 19:51:31
(0) (0) @harald
Schwachsinn ist die Schlußfolgerung. Wenn der Autopilot zu niedrige Geschwindigkeit registriert, dann sinkt das Fugzeug. Logische
Gegenmaßnahme ist die Nase hochnehmen und Schub, um den Auftrieb zu erhöhen. Was ist daran Schwachsinn. Man muss aus Sicht des Autopiloten abstrahieren, dann ist das völlig logisch.
mehr Kommentar melden

innotronixs schrieb: am 22. Mai 2011 um 19:47:26
(0) (0) @techno
Das würde ich auch so sehen. Die Frage ist, ob die Software bei Komponentenausfall ein Fallback-Routine mit Stetigkeitstest
vorsieht. D.h. man geht davon aus, dass ein Flugzeug nicht abrupt von 900 km/h auf 0 km/h abbremst. Ein Geschwindigkeitsmesser, der das meldet, würde als defekt eingeordnet. Der Computer muss dann eine Fallback-Routine ausführen. Ich hoffe, das war verständlich.
mehr Kommentar melden

harald schrieb: am 22. Mai 2011 um 19:38:42
(0) (0) @techno
?? wieso sollte der Autopilot zum Beschleunigen die Nase hochnehmen und steigen? Das wäre absoluter Schwachsinn, weil so kaum mehr
Geschwindigkeit aufgebaut würde und die Maschine ausserdem noch früher in einen kritischen Flugzustand kommt. Zumal die Kiste nicht selbstständig den vorgeschriebenen FL verlassen darf. Aber die Lösung wird schon noch folgen.
mehr Kommentar melden

alle Kommentare
Seite:

Kommentar schreiben

Name
Betreff
Kommentar: (Maximal 500 Zeichen)

Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Haken

Vielen Dank. Ihr Kommentar wurde versendet!

Kommentar schreiben



Zu diesem Artikel/Thema können keine weiteren Kommentare mehr abgegeben werden.

Kommentar melden

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

 

Haken

Vielen Dank! Ihr Hinweis wurde von der Redaktion entgegengenommen.
mailing-ifrarr

Shopping

Einkaufswelt
Premium-Freizeitmode
BRAX - Premium-Mode vom Passformspezialisten

Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special

Einkaufswelt
Formtop mit Push-up-Effekt
Formtop von neckermann.de

Strafft den Hüft- und Taillenbereich und sorgt für ein volleres Dekolleté - jetzt für 19,99 €. von neckermann.de

Einkaufswelt
Fußball-EM 2012
Perfekt ausgestatten für die Fußball-EM 2012 mit GINGAR.de

Zeigen Sie Flagge - alles für die per- fekte EM-Party in Schwarz-Rot-Gold.
von GINGAR.de

Einkaufswelt
Sexy Kleider & Röcke
Kleider und Röcke für sexy Kurven - von happysize.de

Tolle Kurven perfekt in Szene gesetzt: zauberhafte Damenmode bis Größe 60. zum XXL-Special


Downloads & Shops

Minus 29%: CutOut PRO
CutOut PRO (Quelle: Softwareload)

Der Meister für feinste Freistellungen und präzise Montagen. mehr

THW Simulator 2012
THW Simulator 2012 (Quelle: rondomedia)

Fahrzeuge bergen, Brücken bauen und mehr. Jetzt kaufen


Aus anderen Bereichen

Ex-BVB-Großaktionär ist verschwunden
Florian Homm, 2004 als Großaktionär auf der Hauptversammlung von Borussia Dortmund (Quelle: dapd)

Die Welt jagt einen Börsenbetrüger. mehr

Hertha zieht die Fortuna vors Sportgericht
Hertha-Manager Michael Preetz: "Ein regulärer Spielbetrieb war für uns nicht mehr möglich."

Berlin kämpft um eine neue Chance. mehr


Anzeigen

Anzeige
Einkaufswelt
Unglaubliche Ersparnis
Tiefpreise: Patronen für Canon-Drucker bei druckerzubehoer.de

Bis zu 92% auf Patronen für Canon-Drucker. von druckerzubehoer.de

Augenblicke
Fotos des Tages
Insgesamt drei Fahrzeuge, darunter ein Linienbus, wurden in der Hauptstadt Bangladeschs von bislang unbekannten Brandstiftern in Flammen gesetzt. (Quelle: Reuters\Stringer)

Brandstifter setzten Linienbus in Flammen. mehr

Aus dem All
Satellitenbild der Woche
Das Satellitenbild der Woche zeigt die Frühlingsblüte des Phytoplankton an Irlands Nordwestküste im Nordatlantik. Die Mikroorganismen sind die Basis der Nahrungskette der Meere und spielen eine wichtige Rolle bei der Aufnahme von Kohlenstoffdioxid. (Quelle: ESA)

Wie Außerirdische die Erde sehen würden. zur Foto-Serie

Special
Die neuen Kriege
US-Soldaten beim Einsatz in Afghanistan (Quelle: Reuters)

Moderne Kriegsführung und moderne Waffen. mehr

Quiz
Rätseln Sie sich schlau!
(Montage: t-online.de)

Quiz bei t-online.de: Testen Sie Ihr Wissen. zur Quiz-Seite

Glücksspiel
Die aktuellen Lottozahlen
(Foto: dpa)

Lotto 6 aus 49, Spiel 77, Super6 und Eurojackpot. zu den Lottozahlen

Anzeige

Zur breiten Ansicht
© Deutsche Telekom AG 2012